Nachdem sich vor einigen Stunden auch Microsoft Mitgründer Bill Gates zur Lage zwischen Apple und dem FBI geäußert hatte, korrigierte er nun im Video-Interview diese früheren Berichte.

 

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Die Aussagen von Bill Gates sorgten in der Technologie-Szene für eine Überraschung. Während viele Unternehmen sich auf die Seite von Apple und gegen die Öffnung des iPhone 5c des Attentäters aus San Bernardino, Kalifornien stellten, sah Gates die Situation zunächst anders.

Im Interview mit der Financial Times sagte er, dass es sich nur um einen konkreten Fall handele und Apple das iPhone „öffnen“ solle. Diese früheren Äußerungen korrigierte er nun im jüngsten Video-Interview bei Bloomberg TV (via Mashable).

Gates wollte in dem Interview nicht länger eine konkrete Seite wählen, es gehe vielmehr um einen Balance-Akt zwischen Privatsphäre und der Aufklärung der konkreten Fälle. Er sagte weiter, dass die Gerichte nun entscheiden müssen, wie es weitergehen wird. Darüberhinaus müsse es eine öffentliche Diskussion über diese Problematik geben.

Der Sinneswandel beziehungsweise die Korrektur seiner früheren Aussagen kommt möglicherweise auch daher, dass Gates gegenüber der Financial Times gesagt hatte, dass es sich hier nur um einen konkreten Fall handele. Wie das Wall Street Journal hingegen berichtete, hat das US-Justizministerium aber bereits „rund 12 andere iPhones“ parat, dessen Daten ebenfalls mit Hilfe von Apple extrahiert werden sollen.

Holger Eilhard
Holger Eilhard, GIGA-Experte für iPhone, iPad, Mac und alles andere zum Thema Apple.

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