Apple wieder Unternehmen mit „stärkster Außenwirkung“

Thomas Konrad 1

Apple ist wieder spitze: Das Unternehmen hat im FutureBrand-Index-Ranking den ersten Platz von Google zurückerobert. Das hat aber auch formale Gründe.

Apple wieder Unternehmen mit „stärkster Außenwirkung“

3.000 Personen aus 17 Ländern wurden für das Ranking befragt (via Appleinsider). Zentraler Aspekt war dabei, wie stark die Unternehmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden (engl. „perception strength„).

Apple steht in diesem Jahr auf dem ersten Platz, gefolgt von Microsoft, Samsung und Disney. Google fällt aus der Liste — 2015 landete das Unternehmen noch auf dem ersten Platz.

Facebook liegt auf dem sechsten, Amazon auf dem achten Platz. Intel hat es nicht in die Top Ten geschafft, liegt auf dem zwölften Rang.

Grund hierfür ist die Umstrukturierung des Software-Giganten: Als Tochter des Mutterkonzerns Alphabet ist Google — gemessen am Börsenwert — inzwischen nicht mehr unter den 100 größten Unternehmen. Apples Spitzenposition lässt sich wohl auch hierdurch erklären.

Apple vergrößerte seinen Mitarbeiterstamm in den letzten Jahren deutlich. Immer mehr Bürogebäude in Cupertino, San Francisco und anderen Teilen des Silicon Valley — speziell in der Bay Area — fielen dem iPhone-Hersteller zu. Nicht alle Mitarbeiter passen auf das alte Firmengelände am Infinite Loop in Cupertino. Abhilfe soll im kommenden Jahr ein ganz neue Firmencampus schaffen. Das „Campus 2“ genannte Projekt soll schon weit fortgeschritten sein: Den Einzug plant Apple im nächsten Jahr.

Der astronomische Erfolg des iPhones ist wohl einer der Hauptgründe, warum Apple die Größe vieler Teams ausweiten musste. Neue Display- und Akkutechnik, immer neue Software-Funktionen und die großen Verkaufsmengen erfordern eine solide Vorbereitung.

Die Kategorie „Services“ — im Falle Apple Überbegriff für iTunes Store, App Store, den iBooks Store und Angebote wie Apple Music und iCloud — wuchs in den vergangenen Jahren ebenfalls Stark, erzeugt für den Hersteller mehr und mehr Umsatz. Wichtig ist bei allen Diensten die Zuverlässigkeit. Und auch das hat in den Jahren seit Steve Jobs‘ Tod viele zusätzliche Teams nötig gemacht.

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