In China protestieren Menschen vor Apple Stores – weil es sich bei Apple um ein amerikanisches Unternehmen handelt. In dem Land finden in diesen Tagen einige anti-amerikanische Proteste statt, wobei die Teilnehmerzahlen noch überschaubar sind.

 

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Reuters berichtet, dass einige Anti-Amerika-Demonstranten sich jüngst Apple ausgesucht haben: Demonstrationen hätten vor einigen Apple Stores stattgefunden. In sozialen Netzwerken riefen wiederum einige Aktivisten Chinesen wiederum dazu auf, ihre Apple-Geräte zu zerstören – wohlgemerkt aber nur ihre eigenen. Die Proteste vor den Apple Stores scheinen auch allesamt friedlich gewesen zu sein.

Die anti-amerikanische Stimmung sei durch die jüngste Entscheidung des Ständigen Schiedshofs bezüglich Territorialstreitigkeiten im südchinesischen Meer angekurbelt. Mit dieser Entscheidung haben die USA allerdings nichts zu tun – offenbar befeuern aber schon Entwicklungen in der internationalen Gemeinschaft aber Antiamerikanismus in dem Land.

Beobachter glauben, dass die Proteste – auch wenn sie bisher nur klein sind – für Apple ein schlechtes Zeichen sein könnten: Zuletzt seien beispielsweise Verkaufszahlen japanischer Autos in China stark eingebrochen, nachdem sich Territorialstreitigkeiten zwischen Japan und China zugespitzt haben.

Allgemein machen sich Apple-Investoren insbesondere Sorgen um das Geschäft des Unternehmens in China: Der Investor Carl Icahn verkaufte in diesem Jahr all seine Anteile, weil er sich um das Klima in China Sorgen machte. Vor einigen Monaten mussten außerdem die Film- und iBooks-Abteilungen des iTunes Store in China vorübergehend schließen, was ebenfalls als Anzeichen für ein weniger wohlgesonnenes Geschäftsklima für Apple von Seiten der chinesischen Regierung gewertet wurde.

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