Apples Aktionäre können in Zukunft Verwaltungsrat-Mitglied nominieren

Florian Matthey

Apple hat in einer Börsen-Veröffentlichung bekannt gegeben, dass Aktionäre in Zukunft mehr Rechte bei der Besetzung des Verwaltungsrates haben: Eine Gruppe von bis zu 20 Investoren, die 3 Prozent der Anteile halten, können in Zukunft Kandidaten nominieren.

In dem Dokument verkündet Apple unter anderem die Neuerungen bezüglich des „Proxy Access“: Wenn ein Anteilseigner 3 Prozent der Aktien hält oder sich eine entsprechend große Gruppe von bis zu 20 Aktionären zusammen findet, können sie bis zu 20 Prozent der Kandidaten für Apples Verwaltungsrat selbst nominieren. Der Verwaltungsrat besteht aktuell aus acht Mitgliedern; daher betrifft dies nur ein einziges Mitglied.

Bisher erfolgte die Nominierung durch das Unternehmen selbst, die Wahl der neuen Mitglieder selbst erfolgte natürlich durch die Aktionäre. Apple befindet sich mit der Erweiterung der Rechte der Aktionäre in guter Gesellschaft; entsprechende Regelungen gibt es auch bei McDonald’s, Goldman Sachs und Coca-Cola.

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