Apples iOS-Chef Henri Lamiraux verlässt das Unternehmen

Florian Matthey

Henri Lamiraux, der bisherige Chef des iOS-Entwicklerteams, hat Apple nach 23 Jahren in Cupertino verlassen. Lamiraux erklärt, dass er vor einiger Zeit entschieden hatte, dass das iOS 7 sein letztes großes Projekt sein würde.

Henri Lamiraux hat der Öffentlichkeit via LinkedIn mitgeteilt, dass er nicht mehr bei Apple tätig ist. Eine neue Tätigkeit hat er seitdem nicht aufgenommen, sein LinkedIn-Status lautet nun „im Ruhestand“. In einer E-Mail erklärte er gegenüber 9 to 5 Mac, dass er Apple nach der Veröffentlichung des iOS 7.0.3 verlassen habe; vor einiger Zeit habe er entschieden, dass das iOS 7 seine letzte Veröffentlichung sein würde.

Lamiraux soll sich um einige Bereiche des iOS gekümmert haben: Unter anderem war er Verantwortlich für die Entwicklung der fest ins iOS eingebauten Apps, für die Implementierung von Features im Betriebssystem selbst sowie für das Beheben von Bugs. Außerdem kümmerte er sich um Funktionen des iOS, die Drittentwicklern die Programmierung von Apps ermöglichten.

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Während Craig Federighi als Senior Vice President für iOS und OS X allgemein für Apples Desktop- und Mobil-Betriebssysteme verantwortlich war, war Lamiraux zuletzt quasi Apples „iOS-Chef“. Zuvor arbeitete er an der Seite von Scott Forstall, der sich bis zur Trennung von Apple Ende letzten Jahres als Senior Vice President für den Bereich iOS verantwortlich zeigte. Auf Forstalls Weggang erfolgten größere Veränderungen der Apple-Management-Struktur; beispielsweise ist Federighi nun für beide Betriebssysteme verantwortlich, während Apples Design-Chef Jonathan Ive das Erscheinungsbild von Soft- und Hardware bestimmt.

Der gebürtige Franzose kam im Jahr 1990 zu Apple und kümmerte sich dort zunächst um die Entwicklung der Mac-Betriebssysteme. Apple-Entwicklern war er durch Sessions auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) bekannt.

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