Apples Lobbyismus-Ausgaben im Jahr 2014 erneut gestiegen

Florian Matthey

Apples Investitionen in Lobbyismus in Washington sind im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Das Unternehmen gibt allerdings weiterhin deutlich weniger als Microsoft und vor allem viel weniger als Google für Lobbyarbeit aus.

Apples Lobbyismus-Ausgaben im Jahr 2014 erneut gestiegen

Apple hat nach Angaben von OpenSecrets in den ersten drei Quartalen des Jahres 2014 2,9 Millionen US-Dollar für Lobbyismus ausgegeben. Im Vorjahr waren es in allen vier Quartalen 3,5 Millionen Dollar - es sieht daher ganz danach aus, dass die Ausgaben im Jahr 2014 insgesamt höher lagen als im Vorjahr. Die Investitionen des Jahres 2013 waren für Apple der bisherige Rekordwert.

In den ersten drei Quartalen 2014 hat Microsoft wiederum 6 Millionen Dollar für Lobbyarbeit ausgegeben. Bei Google lagen die Investitionen bei stolzen 13,7 Millionen. Das Unternehmen liegt also immer noch hinter seinen amerikanischen Lieblings-Konkurrenten; dennoch hat Apples Lobby-Tätigkeit in den letzten Jahren stetig zugenommen - noch im Jahr 2009 gab Apple mit 1,5 Millionen Dollar sehr wenig für Lobbyismus aus, damals lag auch Google mit 4,03 Millionen Dollar recht weit hinten.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind für Apple in den letzten Jahren aber auch deutlich wichtiger geworden - als Anbieter von Mobiltelefonen ist das Unternehmen jetzt auf einem regulierungsintensiveren Markt aktiv, Patentkriege und die Kontroversen um Apples Steuer-Praxis dürften ebenfalls eine Rolle spielen. In Sachen Cloud Computing werden Datenschutzbestimmungen für Apple ebenfalls relevanter - diese dürften auch Googles hohe Investitionen erklären.

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