Apples Umweltbericht 2014: CO2-Bilanz im Jahr 2013 erstmals verringert

Florian Matthey 2

Apple hat den offiziellen Umweltbericht des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2013 veröffentlicht. Erstmals konnte das Unternehmen seinen „CO2-Fußabdruck“ im Vergleich zum Vorjahr verringern; besonders stark fielen die CO2-Einsparungen durch den Einsatz erneuerbarer Energien aus.

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011 konnte Apple seine CO2-Bilanz für den eigenen Energieverbrauch - beziehungsweise den „Fußabdruck“ - um stolze 31 Prozent verringern, wie aus dem Umwelt-Geschäftsbericht 2014 (PDF-Datei) hervorgeht. Das ist vor allem angesichts dessen bemerkenswert, dass der eigentliche Energieverbrauch in derselben Zeit um 44 Prozent gestiegen ist. Das dürfte vor allem daran liegen, dass mittlerweile 145 US-Apple Stores komplett mit erneuerbaren Energien arbeiten, auch Apples Daten-Center und der Apple-Campus in Cupertino setzen ausschließlich auf erneuerbare Energiequellen.

Um eine bessere Vergleichbarkeit zwischen den Geschäftsjahren 2012 und 2013 herzustellen hat Apple das Geschäftsjahr 2012 nach dem neuen Berechnungsmuster neu errechnet - und festgestellt, dass die Gesamt-CO2-Bilanz - die nicht nur den eigenen Energieverbrauch berücksichtigt - im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent zurückgegangen ist. Das sei das erste Mal, dass Apple eine Verkleinerung des eigenen Fußabdrucks feststellen konnte. Die Daten errechnet das Unternehmen seit dem Jahr 2009.

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Apple hebt neben dem Einsatz erneuerbarer Energien einige weitere Maßnahmen hervor - beispielsweise erhalten Mitarbeiter eine Subvention in Höhe von 100 US-Dollar für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel, wodurch Apple die Treibhausgase von 15.000 Fahrzeugen einsparen konnte. Auch ist Apple weiterhin bestrebt, möglichst wenig gefährliche Materialien in den eigenen Produkten zu verbauen; die Recycling-Rate für Apple-Hardware liege mittlerweile bei 85 Prozent.

Einen weiteren Meilenstein werde der neue Apple Campus 2 darstellen. Dieser werde nicht nur zu 100% erneuerbare Energien nutzen, sondern auch besonders energieeffizient arbeiten - der Energieverbrauch soll 30 Prozent unter dem liegen, was entsprechende Bürogebäude üblicherweise verbrauchen. Allerdings räumt Apple ein, dass der Wasserverbrauch beim Bau des Gebäudes relativ hoch ist. Ein weiteres Gebiet mit Verbesserungspotential seien die CO2-Emissionen der Produktionspartner des Unternehmens.

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