Apples Umweltchefin spricht über CO2-Bilanz und weitere Initiativen

Julien Bremer 4

Seit knapp einem Jahr ist Lisa Jackson nun für Apples Umweltschutzmaßnahmen verantwortlich. Am Dienstag war sie auf einer Podiumsdiskussion des amerikanischen Magazins Fortune zu Gast und sprach über die CO2-Bilanz und zukünftige Initiativen des Konzerns.

Apples Umweltchefin spricht über CO2-Bilanz und weitere Initiativen

Im Publikum der Veranstaltung „Brainstorm Green 2014“ saß unter anderem Rick Ridgeway, der beim Hersteller für Outdoor-Ausrüstung Patagonia für den Umweltschutz verantwortlich ist.

Er wollte von seinem Apple-Pendant Jackson wissen, wie Apple mit den häufig falsch betrachteten Statistiken umgehe. Er bezieht sich darauf, dass Apple zwar die CO2-Bilanz für einige Produkte, wie beispielsweise Macs, verbessern konnte, die Statistik sich insgesamt über den selben Zeitraum deutlich verschlechterte. Sein Unternehmen habe mit den gleichen Problemen zu kämpfen.

Die Ursache dafür liegt ganz einfach darin, dass Apple heutzutage bedeutend mehr Produkte verkauft, als noch vor einigen Jahren und demzufolge auch wesentlich mehr Geräte hergestellt werden müssen. Geht es also darum, die Gesamt-Bilanz unter diesen Umständen kurzfristig zu verbessern, müsste Apple weniger verkaufen, erklärte Jackson. Dies ist aber natürlich nicht im Sinn eines wirtschaftlichen Unternehmens.

Viel mehr ist Apple bemüht, nach Innovationen zu suchen, welche den CO2-Fußabdruck von einzelnen Produkten spürbar senkt.

Weiterhin führt Jackson an, Apple ist aber auch bemüht, seine Gesamtstatistik aufzubessern, wie beispielsweise mit seinem Recycling-Programm. Mit dieser Initiative bekommen die Kunden beim Neukauf eines Geräts eine Gutschrift, wenn sie ihr altes abgeben.

Neben den Datenzentren des Unternehmens, sollen zukünftig auch die Apple Stores in den USA ausschließlich grünen Strom beziehen.

Diese Pläne und Aktionen sind Teil der „Earth Day“ Kampagne, die im April startete und mit der Apple den Fokus auf mehr Umweltbewusstsein lenkte.

Den ganzen Auftritt könnt ihr im Folgenden Video sehen. Die Frage des Patagonia-Mitarbeiters findet ihr ab Minute 10:43.

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Quelle: Fortune

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