BlackBerry: Apple soll Interesse an Patent-Portfolio gehabt haben

Florian Matthey

Die Zukunft des Smartphone-Herstellers BlackBerry ist seit einiger Zeit ziemlich ungewiss. Zuletzt sollen einige Firmen - darunter auch Apple - daran interessiert gewesen sein, Teile des Unternehmens zu übernehmen. BlackBerrys Verwaltungsrat soll sich dann aber dagegen entschieden haben, das Unternehmen aufzuteilen.

Reuters (via Mac Rumors) berichtet über die Entwicklungen, die zu einer Zerschlagung von BlackBerry hätten führen können. Einige Unternehmen - darunter auch Microsoft, Apple und Lenovo - hätte Interesse daran gehabt, Teile von BlackBerry zu übernehmen. Microsoft und Apple seien vor allem am geistigen Eigentum des Unternehmens interessiert gewesen. BlackBerry hat ein großes Portfolio an Patenten, die Microsoft und Apple im Patentkrieg gegen Android hätten verwenden können.

Letztendlich habe sich der BlackBerry-Verwaltungsrat aber gegen eine Aufspaltung des Unternehmens entschieden - ein solcher Schritt sei nicht im Interesse der Beteiligten gewesen, wobei damit neben den BlackBerry-Anteilseignern auch die Mitarbeiter, Kunden und Zulieferer gemeint sein könnten.

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BlackBerry stand kürzlich schon vor einer Komplettübernahme durch das Finanz-Holding-Unternehmen Fairfax, letztendlich soll es aber „nur“ zu einer Investition durch Fairfax in Höhe von 250 Millionen US-Dollar in Form einer Schuldübernahme kommen. Außerdem hat BlackBerry den bisherigen CEO Thorsten Heins im Zuge dieser Investition entlassen. Der ehemalige Marktführer im Bereich der Business-Smartphones hat seit der Einführung des iPhone und dem Aufstieg der Android-Smartphones massiv zu kämpfen; die Marktanteile sind auf ein Niveau zurückgegangen, das fast zu vernachlässigen ist. Selbst im Business-Bereich spielt BlackBerry eine immer kleinere Rolle.

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