Börse lässt Apple-Aktie auf Jahrestiefstand sinken – Analyst beruhigt

Florian Matthey

Die Börse macht sich weiter Sorgen um möglicherweise in Zukunft sinkende iPhone-Verkaufszahlen: Apples Aktienkurs lag gestern zwischenzeitlich übers ganze Jahr gesehen im Minus. Ein Apple-affiner Analyst glaubt jedoch weiterhin an das Unternehmen.

Börse lässt Apple-Aktie auf Jahrestiefstand sinken – Analyst beruhigt

Aus Asien ist seit Tagen zu hören, dass die Bestellungen für iPhone-Komponenten nicht so hoch sind, wie zuvor erwartet – was natürlich ein Anzeichen für weniger hohe iPhone-Verkaufszahlen in den nächsten Quartalen ist. Das iPhone ist für Apples Umsatz und Gewinne mit Abstand das wichtigste Produkt, so dass die Börse entsprechend nervös reagiert. Gestern fiel der Aktienkurs zwischenzeitlich unter 109 US-Dollar, was einem leichten Minus über das ganze Jahr gesehen entspricht – wohingegen andere IT-Unternehmen sich im Jahr 2015 zum Teil deutlich steigern konnte.

Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster, der sich seit vielen Jahren mit Apple befasst, sieht jedoch keinen Grund zur Beunruhigung: Den Investoren teilte Munster in einer Notiz mit, dass er keine Anzeichen für ein schwaches Weihnachtsquartal sieht. Er verweist darauf, dass Apple schon in der Vergangenheit oft betont habe, dass die Zahlen einzelner Zulieferer nicht zulässige Indikatoren für den Status des iPhone-Marktes seien. Tatsächlich könnte Apple auch zu anderen Zulieferern gewechselt sein, was schwache Prognosen eines Zulieferers wie zuletzt Dialog Semiconductor ebenso gut erklären könnte.

Selbst wenn die Verkaufszahlen des iPhone 6s ein kleineres oder sogar gar kein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr bringen würden, bleibt Munster für die Zukunft dennoch zuversichtlich: Spätestens mit dem iPhone 7 werde Apple in diesem Bereich dank eines neuen Designs wieder wachsen können. Munster erwartet für das Gerät insgesamt ein Plus der Verkaufszahlen in Höhe von 4 Prozent. Die Apple-Aktie sieht munster mittelfristig auf stolze 179 Dollar steigen.

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