Die amerikanische Initiative Rainbowpush (via appleinsider) hat eine neue Kampagne gestartet, in der sie Technikunternehmen wie Apple kritisieren, dass in der Führungsetage so gut wie keine Menschen sitzen, die einer Minderheit angehören.

 

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Rainbowpush ist eine amerikanische Bürgerrechtsbewegung unter der Leitung von Politiker und Baptistenpastor Jesse Jackson. In einem offenen Brief kritisieren sie die Technik-Unternehmen Apple, Twitter, Facebook, Hewlett Packard, Google und andere Firmen aus dem Silicon Valley. Die Kampagne soll ein Bewusstsein für die Vielfalt auch in der Führungsebene schaffen. In der kommenden Zeit wollen sich Vertreter der Initiative mit führenden Persönlichkeiten der Unternehmen treffen, um auf diesen Misstand hinzuweisen.

Apple wurde in der Vergangenheit bereits kritisiert, zu wenige Angehörige einer Minderheit oder Frauen in der Führungpositionen eingesetzt zu haben. In Apples Aufsichtsrat ist mit Andrea Jung einer von acht Plätzen mit einer Frau belegt. Mit Katie Cotton und Denise Young-Smith sind nur zwei weitere Frauen bekannt, die im gehobenen Management tätig und direkt Tim Cook unterstellt sind. Im Frühjahr kommt mit Angela Ahrendts die einzige Frau in den Vorstand. Sie wird verantwortlich für die Apple Stores und Online Stores sein.

Nach Ansicht von Rainbowpush ist dies eindeutig zu wenig. Die ausschließlich weißen (und meist männlichen) Führungskräfte sollten nach Ansicht der Initiative der Vergangenheit angehören und die boomenden Technik-Unternehmen seien in der Pflicht, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Aus der Liste der Fortune 500-Unternehmen gibt es lediglich fünf Dunkelhäutige, 8 Lateinamerikaner und 22 Frauen in der Position des CEO.

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