Bundestag: Abgeordnete lieben iPhones – und lassen Android links liegen

Philipp Gombert 7

Im Bundestag wütet nicht nur der Kampf um politische Entscheidungen – nein, selbst Abgeordnete beschäftigen sich mit der immer gleichen Frage: Apple oder Android? Die Tendenzen sind eindeutig: Die Mehrheit entscheidet sich für das iPhone.

Bundestag: Abgeordnete lieben iPhones – und lassen Android links liegen
Bildquelle: Flickr/Thomas Quine.

2015 saßen 630 Abgeordnete im Deutschen Bundestag, jeweils mit 12.000 Euro zur Amtsausstattung im Gepäck. Ein Teil des Geldpakets zur Anschaffung notwendiger Büro- und Geschäftsutensilien wird dabei für den Kauf eines neuen Smartphones auf den Kopf gehauen. Insgesamt wurden bisher 6,2 Millionen Euro ausgegeben — 80 Prozent des Gesamtbudgets von 2015. Mehr als 376.000 Euro gingen dabei an Apple.

Dies gab der Bundestag auf Anfrage von Netzpolitik nach einer Liste der Ausgaben für IT-Produkte preis. Das Unternehmen aus Cupertino steht dabei deutlich an oberster Stelle der Mobilfunk-Liste, gefolgt von Samsung. Weitere Hersteller sind mit nur sehr wenigen Smartphones vertreten. Es überrascht, dass sich LG sogar hinter Nokia und BlackBerry wiederfindet. Möglicherweise liegt dem der höhere Altersdurchschnitt im Bundestag und damit verbundene Rückgriff auf bewährte Hersteller früherer Zeiten zugrunde.

  • Apple: 429 iPhones für 215.149,73 Euro und 266 iPads für 161.086,01 Euro
  • Samsung: 101 Geräte für 38.798,99 Euro
  • Sony: 16 Geräte für 6.630,85 Euro
  • HTC: 9 Geräte für 2.053,60 Euro
  • Nokia: 6 Geräte für 876,25 Euro
  • BlackBerry: 3 Geräte für 1.557,67 Euro
  • Motorola: 3 Geräte für 577,00 Euro
  • LG: 2 Geräte für 678,90 Euro
  • Sonstige: 9 Geräte für 4.316,40 Euro

Günstige Einsteiger-Lumias?

Interessant sind insbesondere auch die Nokia-Zahlen. Teilt man die Endsumme durch die Anzahl der Geräte, kommt man auf 146,04 Euro. Offenbar begnügen sich einige Abgeordnete wohl mit Lumias der Einsteigerklasse – oder bestellen möglicherweise sogar Feature-Phones. Einem Teil der Abgeordneten, die ein „gewisses Alter“ bereits erreicht haben, dürfte eine vertraute Funktionsweise wohl wichtiger sein als neue Features.

Quelle: Netzpolitik via ÜberGizmo

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