CIA-Zugriff auf Apple-Hardware: WikiLeaks nennt weitere Sicherheitslücken, Apple entwarnt

Florian Matthey

WikiLeaks hat weitere Informationen zu Zugriffen der CIA auf Apple-Hardware veröffentlicht. Allerdings gibt es doppelt Entwarnung: Einerseits handelt es sich nicht um Zugriffe aus der Ferne. Außerdem sind die Sicherheitslücken längst geschlossen.

CIA-Zugriff auf Apple-Hardware: WikiLeaks nennt weitere Sicherheitslücken, Apple entwarnt

WikiLeaks hat in der Rubrik „Vault 7“ weitere Details zu Zugriffsmöglichkeiten der CIA auf Apple-Hardware veröffentlicht. Einerseits geht es um Modifikationen der Extensible Firmware Interface (EFI) von Macs. Modifikationen in diesem Bereich sind besonders problematisch, weil sie sich nicht einmal durch eine Neuinstallation des Betriebssystems rückgängig machen lassen. Konkret geht es um Modifikationen über USB-Sticks oder Thunderbolt-Geräte, deren Firmware wiederum zuvor modifiziert wurde. Erst Ende letzten Jahres zeigte sich in Form einer Sicherheitslücke, dass Thunderbolt-Geräte insoweit ein Risiko darstellen können.

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iPhones waren wiederum in Form des Tools „NightSkies“ betroffen: Mit diesem konnten CIA-Mitarbeiter an fabrikneuen iPhones Modifikationen vornehmen. Allerdings musste die CIA auch hier zunächst einmal physischen Zugriff auf das Gerät bekommen. Zunächst führte eine Fehlinterpretation der WikiLeaks-Dokumente zu der Annahme, dass der US-Geheimdienst schon vor der Montage der iPhones für Modifikationen über Apple-Zulieferer sorgte. Eben das soll aber nicht passiert sein.

Allgemein sind die Sicherheitslücken, die WikiLeaks hier aufdeckt, erneut nicht mehr wirklich von Relevanz: Apple erklärt, dass die ausgenutzte Mac-Sicherheitslücke schon im Jahr 2013 geschlossen wurde. Die iPhone-Modifikationen waren ihrerseits sogar nur bis zum iPhone 3G möglich. Mit dem iPhone 3GS hatte sich dieses Problem im Jahr 2009 also schon erledigt.

Quelle: WikiLeaks via 9 to 5 Mac

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