Ehemaliger iPhone-Marketingchef: Das erste iPhone war 'kein gutes Mobiltelefon'

Ben Miller 17

Bob Borchers, ehemaliges Mitglied des ersten iPhone-Teams bei Apple und jetzt Marketingchef bei Dolby, plauderte auf dem Mobile World Congress ein bisschen aus dem Nähkästchen.

Ehemaliger iPhone-Marketingchef: Das erste iPhone war 'kein gutes Mobiltelefon'

Der ehemalige iPhone-Entwickler sagte während einer Dolby-Präsentation zum Thema „Zukunft mobiler Unterhaltung“, dass das erste iPhone zweifelsohne revolutionär, aber kein gutes Telefon war. „Es war nur okay„, so Borchers. „Wenn sie eines der ersten iPhones hatten, muss ich mich entschuldigen.

Laut Borchers hatte Apple den Telefon-Aspekt des iPhones zu sehr angepriesen, gar überverkauft. Was das iPhone wirklich großartig machte, war die Fähigkeit, den Nutzer überall und jederzeit Zugang zum Internet zu ermöglichen. Zwar gab es damals schon einige Mobiltelefone, die auch einen mobilen Webbrowser boten. Doch das iPhone war aufgrund des vollwertigen Browsers für viele Menschen eine echte Alternative zum Desktop-Browser.

Es gab drei Wertversprechen, in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit: ein revolutionäres Mobiltelefon, der beste iPod überhaupt und das Internet für die Hosentasche, aber eigentlich hätte es genau anders herum sein müssen„, sagte Bob Borcher. „Das Internet für die Hosentasche war das wichtigste. Es war auch ein großartiger iPod, aber die Verbindung zum Internet und die App-Community machten den wahren Unterschied aus.

via trustedreviews

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