FBI hat weiterhin „nichts Signifikantes“ auf iPhone 5c gefunden

Florian Matthey 4

Während weiterhin unklar ist, wie genau sich das FBI Zugriff auf die Daten des iPhone des San-Bernardino-Attentäters verschafft hat, wertet die Behörde die Daten weiter aus. Bisher soll sie aber immer noch nichts Signifikantes gefunden haben.

Der Fall bestimmte in den letzten Wochen die Schlagzeilen: Das FBI hatte das iPhone 5c des San-Bernardino-Attentäters sicher gestellt und verlangte von Apple, die Schutzmechanismen des Betriebssystems durch dessen Modifikation auszuschalten, um Zugriff auf die gespeicherten Daten zu bekommen. Apple weigerte sich und bekam vor allem aus der Politik viel Kritik, aber auch viel Unterstützung von Datenschützern und anderen Unternehmen.

Letztendlich erledigte sich der Fall erst einmal dadurch, dass sich das FBI auf anderem Wege Zugriff beschaffte. Allerdings ist weiterhin unklar, welche Methode die Behörde verwendete. Aktuell macht die Meldung die Runde, dass sich das FBI professioneller Hacker bedient hat, um eine bisher unbekannte Sicherheitslücke auszunutzen.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob sich der ganze Aufwand eigentlich gelohnt hat. Das FBI erhofft sich Daten wie Kontaktinformationen weiterer Personen, die Sympathisanten des „Islamischen Staats“ sein könnten.

Bisher hat das FBI aber offenbar noch nichts entdeckt: Eine Behörden-Quelle erklärte gegenüber CBS, dass die Ermittler bisher „nichts wirklich Signifikantes“ auf dem iPhone gefunden haben. Die Ermittlungen laufen zwar weiter – allerdings stellt sich auch die Frage, ob es eigentlich sehr wahrscheinlich ist, dass der Attentäter wichtige Geräte auf dem Gerät gespeichert hat. Immerhin gehörte dieses nicht ihm selbst, sondern seinem Arbeitgeber.

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