FBI vs. Apple: US-Justizministerium sagt angesetzten Gerichtstermin ab

Holger Eilhard

Am Dienstag, den 22. März 2016 sollte die erste Anhörung zwischen Apple und dem FBI in Kalifornien stattfinden. Diesen Termin hat das US-Justizministerium nun überraschend abgesagt.

Als Grund für die Absage des bislang angesetzten Termin nennt das US-Justizministerium laut Politico in einem Schreiben, dass man am vergangenen Sonntag, den 20. März 2016, durch externe Hilfe auf eine mögliche Methode hingewiesen wurde, wie man das iPhone 5c des San-Bernardino-Attentäters Syed Farook entsperren könne.

Man werde nun testen, ob diese Methode funktioniert ohne die Daten auf dem iPhone zu riskieren. Falls dies der Fall sein sollte, benötige man nicht länger die geforderte Unterstützung durch Apple.

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Wie The Verge berichtet, habe das FBI „weiterhin eigene Nachforschungen betrieben und aufgrund des weltweiten Interesses auch Informationen erhalten, die nicht von US-Behörden stammen“.

Am 5. April will das FBI einen aktualisierten Report in dem Fall veröffentlichen:

Weitere Informationen sind aktuell nicht bekannt. Es ist also weder bekannt, um welche Methode es sich handelt, noch wer das FBI auf diese hingewiesen hat.

Im Streit zwischen dem FBI und Apple verlangen die US-Behörden vom iPhone-Hersteller eine eigens entwickelte Software, die die Passwort-Sperre des iPhone umgehen soll.

Update

Das Gericht hat dem Antrag der Behörden, den Termin zu verschieben, zugestimmt:

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