Für das nächste große Ding: Apple erhöht Forschungs-Etat um 1,5 Mrd. Dollar

Ansgar Warner 17

Apple schichtet mächtig um: von der konkreten Produktion in Richtung Forschung und Entwicklung. Das zeigt eine Mitteilung an die US-Börsenaufsicht. Doch wofür wird das Geld wohl genutzt – steckt das iCar dahinter?

Alle rätseln über Apples nächstes großes Ding – wird es vielleicht das Apple Car-Projekt sein? Was auch immer in Apples kalifornischen Geheimlaboren passiert: die notwendigen Mittel stehen offenbar bereit.

Wie aus einer Mitteilung des Unternehmens an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hervorgeht, schichtet Apple im laufenden Geschäfsjahr nämlich Finanzmittel aus dem Produktionsbereich in Richtung Research & Development um. Während die Ausgaben für konkrete Produktentwicklung um eine Milliarde Dollar sinken, steigt der Forschungs- und Entwicklungsetat um 1,5 Milliarden Dollar.

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Branchenbeobachter überrascht das nicht, denn iPhone 6 sowie iPhone 6 Plus sind auf dem Markt, die Apple Watch ebenso, die kommenden iPhone 6s/6 Plus-Modelle werden nur geringfügige Hardwareänderungen erfordern. Alles geht offenbar seinen geordneten Gang, gegenüber dem Wall Street Journal wurde eine Apple-Sprecherin mit den Worten zitiert: „There are no changes in our product plans“.

Fragt sich nur, was genau sind die „Produktpläne“ für die Zukunft? Nachdem Apple in den letzten Wochen mit dem Anheuern von Automobil-Experten Schlagzeilen machte, denken natürlich viele sofort an das Projekt Apple Car – vielleicht plant Cupertino tatsächlich ein selbst fahrendes Elektro-Mobil für die 2020er Jahre?

Wer will, kann das sicher in die Mitteilung an die SEC hineinlesen. Dort schreibt Apple nämlich: „Das Unternehmen hält gezielte Investitionen in Forschung & Entwicklung für entscheidend, was zukünftiges Wachstum und eine wettbewerbsfähige Marktpositionierung betrifft. Die rechtzeitige Entwicklung neuer und verbesserter Produkte ist Kernbestandteil unserer Business-Strategie“.

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