Geheime Helferlein: So repariert Apple defekte iPhones

Ben Miller 3

Die Spezialisten von iFixit bemängelten bei ihrem Teardown, dass der Akku mit Klebestreifen befestigt ist. Daher sei es umständlich, den Akku zu wechseln.

Was iFixit und viele andere leider nicht bedacht haben: Die verwendeten Klebestreifen ähneln den Powerstrips von Tesa. Man kann also die Klebestreifen einfach unter dem Akku rückstandslos rausziehen. Wäre der Akku mit Schrauben befestigt, würde das Austauschen deutlich länger dauern.

Dadurch ist ein Akku problemlos in weniger als 5 Minuten ausgetauscht. Neue Klebestreifen sind direkt auf Schablonen aufgebraucht, was die Positionierung sehr vereinfacht.

Der Akku ist ein besonders sensibles Bauteil. Er darf nicht gebogen oder beschädigt werden.

Dennoch muss er mit einem gewissen Druck auf die neuen Klebestreifen gedrückt werden.

Hierfür hat Apple eine spezielle Akku-Reparatur-Vorrichtung mit einer kleinen Walze, die exakt den nötigen Druck gleichmäßig auf den Akku ausübt.

Auch der Austausch eines defekten Lautsprechers ist ein relativ unkomplizierter Vorgang - wenn man weiß wie. Einfach das Bauteil lösen und das neue im richtigen Winkel wieder reinklipsen und festschrauben.

Die SIM-Karten-Auswurfvorrichtung ist im Grunde nur ein kleiner Hebel, der die SIM-Karte rausdrückt, sobald man das beigelegte Eject-Tool in das Loch drückt. Dieses Bauteil geht auch gerne einmal kaputt, wenn der Nutzer zu viel Gewalt anwendet. Daher setzt der Austausch nur eine Pinzette und das Entfernen einer Schraube voraus.

Wenn man weiß wie und das passende Werkzeug zur Hand hat, lässt sich ein iPhone also sehr einfach und schnell reparieren. Man merkt, dass Apple das Innenleben seiner Produkte genau so ernst nimmt, wie deren Äußeres. Es mag nicht immer offensichtlich sein, doch jedes kleine unscheinbare Detail, hat Apple genau durchdacht.

 via CultofMac

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