Greenpeace-Bericht 2016: Apple ist wieder am grünsten

Florian Matthey 3

Vor einigen Jahren rückte Apple ins Visier von Greenpeace – und macht seitdem große Fortschritte in Sachen Umweltschutz. Im jüngsten Greenpeace-Bericht kommt Apple erneut als „grünstes“ IT-Unternehmen weg.

Es ist rund zehn Jahre her, dass Greenpeace mit der Kampagne „Green My Apple“ auf Missstände in Sachen Umweltverschmutzung durch Apple hinwies. Damals ging es den Umweltschützern vor allem darum, dass Apples Hardware giftige Stoffe enthielt, die bei der Entsorgung problematisch sind.

Seitdem bemüht sich Apple, solche Stoffe weitgehend aus den eigenen Produkten zu entfernen. Bei jeder Vorstellung neuer Hardware betont das Unternehmen auch, dass diese keine solchen Stoffe enthält – zuletzt auch bei den neuen Modellen des MacBook Pro. Auf einer Website erklärt Apple diese und weitere Umweltmaßnahmen.

Bilderstrecke starten(13 Bilder)
Arbeitsplatz für Apple-Nutzer: Tische, Stühle und weitere Anregungen im Überblick

greenpeace it unternehmen 2016

Und die Greenpeace-Berichte zeigen, dass es sich hierbei nicht um Lippenbekenntnisse handelt: Im jüngsten 2016er-Bericht (PDF-Datei) schnitt Apple erneut unter allen IT-Unternehmen am besten ab. Greenpeace bewertet Unternehmen vor allem anhand dessen, aus welchen Energiequellen sie Strom beziehen – hier ist Apple Vorreiter in Sachen Umwelt- und Klimaschutz. Auch in den Kategorien „Transparenz“, „Engagement für erneuerbare Energien“, „Energieeffizienz“ und „Beschaffung erneuerbarer Energie“ schneidet Apple mit Bestnoten ab. Lediglich im Bereich „Interessenvertretung“ für erneuerbare Energien bekommt Apple mit B statt A nicht die Höchstnote. Dennoch setzt sich Apple erneut an die Spitze aller IT-Unternehmen.

Wohlgemerkt geht es in dem Bericht aber nur um den Energieverbrauch für Aktivitäten von IT-Unternehmen – nicht um Hardware. Hier lässt sich Apple zwar nicht mehr vorwerfen, dass das Unternehmen giftige Stoffe benutzt. Wohl aber stellt sich die Frage, inwieweit es die Umwelt nicht dadurch belastet, dass sich die eigenen Produkte immer schlechter reparieren lassen. Man denke vor allem an fest verlöteten Arbeits- und SSD-Speicher in MacBooks.

via 9 to 5 Mac

MacBook Pro 2016 bei Cyberport bestellen*

MacBook Pro 2016: Touch Bar im Test.

Hat dir dieser Artikel gefallen? Schreib es uns in die Kommentare oder teile den Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook oder Twitter folgen.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung