Nachdem Apple bereits im vergangenen Jahr fünf ranghohe Mitarbeiter von A123 Systems abgeworben hatte, wurde der iPhone-Hersteller Anfang dieses Jahres von A123 verklagt. Nun sollen beide Unternehmen eine Einigung gefunden haben.

 

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Wie der Boston Globe berichtet, sind das Unternehmen aus Cupertino und A123 Systems auf bestem Wege sich ohne langjährigen Rechtsstreit zu einigen. Beide Seiten sagten, dass man eine Einigung erreicht habe. Die finale Version werde gerade verfasst. Xconomy hatte zuerst über die mögliche Einigung berichtet.

Grund für den Rechtsstreit war ein angeblicher Vertragsbruch des früheren A123-Ingenieurs Mujeeb Ijaz, der bei Apple weitere Mitarbeiter seines Ex-Arbeitgebers abgeworben hatte. A123 warf Apple vor „systematisch“ die High-Tech-Ingenieure des Unternehmens abzuwerben und damit „diverse Projekte und Programme bei A123“ zu beenden. Apple plane eine eigene, großangelegte Batterie-Abteilung, um im selben Geschäftsbereich tätig zu werden wie A123. Apple widersprach diesen Vorwürfen.

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A123 war zunächst ein vielversprechendes Unternehmen als Zulieferer von Auto-Batterien. Nach dem Börsengang im Jahr 2009 war das Unternehmen nach einem schwächelnden Markt für Elektroautos und Problemen bei der Produktion dem Untergang nahe. Im Jahr 2012 wurde das Unternehmen von der chinesischen Wanxiang Group für 257 Millionen US-Dollar gerettet.

A123 v. Apple Drafting Settlement

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