Jetzt ist wirklich Schluss: Dieses iPhone repariert Apple nicht mehr

Simon Stich 5

Für Apple lohnt es sich nicht: Nach sechs Jahren wird ein besonderes iPhone nicht mehr offiziell unterstützt. Software-Updates sind ohnehin schon länger gestoppt worden. Beim Release galt es aber als revolutionär – aus guten Gründen, wie ein kurzer Rückblick zeigt.

Jetzt ist wirklich Schluss: Dieses iPhone repariert Apple nicht mehr
Bildquelle: Holger Eilhard/GIGA.

Schluss: Das iPhone 5 ist jetzt obsolet

Das im September 2012 veröffentlichte iPhone 5 wird von Apple ab sofort offiziell nicht mehr repariert. Sechs Jahre nach der Vorstellung kann der Nachfolger des iPhone 4s nun also in den wohlverdienten Ruhestand geschickt werden. In den USA wird das iPhone 5 von nun als „vintage“ eingestuft, während es im Rest der Welt gleich als „obsolet“ gilt. Der Grund für diese Unterscheidung hat nichts mit Hipster-Vokabular auf Flohmärkten zu tun, sondern ist der Tatsache geschuldet, dass der kalifornische Staat verlangt, auch obsoleten Produkten noch zwei Jahre eine Art Mindestsupport zu bieten. In der Praxis dürfte das aber so gut wie keinen Unterschied machen.

Im direkten Vergleich mit dem iPhone 4s, das ein Jahr vorher im Oktober 2011 präsentiert wurde, war das iPhone 5 ein echter Meilenstein. Es gab erstmals Unterstützung für LTE. Auch bei der Verarbeitung des Gehäuses hat Apple das ohnehin schon hohe Level noch mal nach oben drücken können. Das hat sich auch beim Gewicht bemerkbar gemacht: Das iPhone 5 ist mit 112 Gramm fast 30 Gramm leichter als der direkte Vorgänger.

Wer es wirklich sehen möchte: Unser Hands-On zum iPhone 5 von 2012.

Hands-On iPhone 5.

iPhone 5: „Daran muss sich die Konkurrenz messen lassen“

Auch die weitere Ausstattung des iPhone 5 hat es vor sechs Jahren in sich gehabt. Das Retina-Display wurde eingeführt. Es kam bei einer Diagonale von 4 Zoll auf eine Auflösung von 1.136 x 640 Bildpunkten. Apples A6-Prozessor stand erstmals 1 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. iOS 6 war vorinstalliert und ließ sich bis auf iOS 10.3.3 aktualisieren. Neu war auch der Lightning-Port, der das 30-Pin-Design des Vorgängers ablöste.

Wir waren vor sechs Jahren in unserem Test des iPhone 5 recht angetan. Kollege Ben Miller schrieb damals: „Das iPhone 5 ist genau das, was von der neusten iPhone-Generation erwartet wird. Dünner, schneller, leichter und jetzt auch ein wenig größer als der Vorgänger, ist auch das neuste iPhone weiterhin das Smartphone, an dem sich die Konkurrenz messen lassen muss und neuerdings auch will.“

. Von der Nutzung eines nicht mehr länger unterstützten Smartphones ist dabei natürlich abzuraten – wobei sich Liebhaber von solchen Anmerkungen sicher nicht beirren lassen werden.

Quelle: Mac Otakara (Japanisch) via MacRumors

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