Kampf um Mitarbeiter: Apple eröffnet Büro in San Francisco

Florian Matthey

Das Werben um Mitarbeiter in Apples kalifornischer Heimat hat sich offenbar so stark intensiviert, dass Apple umdenken muss: Erstmals eröffnet Apple ein größeres Büro direkt in San Francisco. Dort sollen 500 Menschen arbeiten können.

Kampf um Mitarbeiter: Apple eröffnet Büro in San Francisco

Apples Zentrale befindet sich im 60.000-Einwohner-Städtchen Cupertino, das rund 70 Kilometer von San Francisco entfernt liegt. Viele Mitarbeiter möchten aber gerne in der Stadt wohnen, weshalb die IT-Unternehmen des Silicon Valley sich zahlreiche Möglichkeiten überlegt haben, attraktiver für diese Personen zu werden. Letztendlich richtete auch Apple einen eigenen Shuttle-Service zwischen Cupertino und San Francisco ein.

Ein größeres Apple-Büro gab es in San Francisco aber bisher nicht – abgesehen von den Büros von Unternehmen wie Beats und Topsy Labs, eine Social-Media-Analyse-Firma, die Apple übernommen hat. Laut Reuters soll sich das jetzt aber ändern: Apple habe rund 7000 Quadratmeter Bürofläche in der Stadt angemietet, wo bis zu 500 Mitarbeiter arbeiten könnten.

Bisher habe Apple immer die Philosophie vertreten, dass die meisten Mitarbeiter den CEO zu Fuß erreichen können sollten; möglichst viele sollten also in Cupertino selbst tätig sein. Auch Apples neues Campus-Gebäude soll bekanntlich so aufgebaut sein, dass sich verschiedene Teams möglichst oft auf dem Flur begegnen.

Insoweit wirkt das neue Büro schon so, als habe sich Apple ein bisschen dem Konkurrenzdruck beugen müssen. In der jüngeren Vergangenheit gab es nicht nur mit anderen IT-Unternehmen einen Abwerbekampf, sondern auch mit dem Autohersteller Tesla – dessen CEO Elon Musk behauptet, dass zu Apple nur die Leute gehen, die Tesla nicht mehr haben wollte.

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