Keine iPhones mehr aus China: Warum könnte sich Apple dazu entschließen?

Holger Eilhard 5

Der Preis von Apples iPhone könnte sich in den kommenden Monaten verändern — und das ganz ohne die Vorstellung eines neuen Modells. Der Grund ist eine mögliche Verlagerung der Produktion, die dann nicht mehr primär in China stattfinden könnte.

Handelsstreit zwischen den USA und China: Auswirkungen auf die iPhone-Produktion

Seit vielen Monaten liefert sich die US-Regierung rund um Donald Trump einen Schlagabtausch mit den chinesischen Kollegen. Waren Apples Produkte bislang weitestgehend von den Strafzöllen unberührt, könnte sich dies in den kommenden Wochen und Monaten jedoch ändern.

Wie Bloomberg berichtet, könnte dies zur Folge haben, dass Apple die Produktion seiner Geräte in China überdenken muss. Bislang gebe es aber angeblich keine konkreten Pläne. Solange die USA nur Zölle in Höhe von 10 Prozent erheben, könne man auch wie gehabt fortfahren. Die Bloomberg-Quellen sagen aber, dass man ab Zöllen von 25 Prozent nach Alternativen suchen werde.

Auch das iPhone XS wird in China produziert:

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Da eine derartige Verlagerung äußerst komplex wäre, will das Unternehmen die Entwicklung der Situation zunächst nur weiter beobachten, ohne konkrete Änderungen vorzunehmen. Wie Bloomberg weiter berichtet, soll ein Lieferant aber bereits Vorschläge für alternative Standorte zur Produktion genannt haben.

Das nächste iPhone kommt wohl sicherlich noch mal aus China:

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Dass die derzeitige Situation nicht gänzlich an Apples CEO vorbeigegangen ist, zeigt sich auch an den Antworten, die Tim Cook bei Fragen zur Produktion in China gibt beziehungsweise in der Vergangenheit gegeben hat. Hob er damals noch die Fähigkeiten der chinesischen Arbeitskräfte hervor, die man in anderen Ländern nicht so einfach vorfinden würde, weist Cook seit einigen Monaten darauf hin, dass das iPhone nicht auch zumindest teilweise in den USA gefertigt wird. So kommt etwa das Displayglas nicht aus China, sondern aus den Vereinigten Staaten.

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