Kevin Lynch verrät: Schon Steve Jobs wollte ihn verpflichten

Florian Matthey

Als Apple im Jahr 2013 den bisherigen Adobe-Manager Kevin Lynch verpflichtete, sorgte dies für Erstaunen: Ist Lynch nicht derjenige, der Flash immer gegen Apple verteidigte? Lynch hat jetzt verraten, dass schon Steve Jobs ihn ins Unternehmen holen wollte.

Kevin Lynch verrät: Schon Steve Jobs wollte ihn verpflichten

In einer Rede für Absolventen der University of Illinois sprach Kevin Lynch über die großen Herausforderungen in seinem Leben. Unter anderem erwähnt er den Clinch mit Apple vor einigen Jahren – Steve Jobs wollte bekanntlich die Adobe-Technologie Flash nicht auf iOS-Geräten sehen; er hielt Flash für veraltet, stromfressend und unsicher. Lynch war seinerzeit Chief Technology Officer bei Adobe und verteidigte die Flash gegen die Angriffe durch Apple – unter anderem in einem öffentlichen Blog-Eintrag.

Die Situation sei nicht einfach gewesen, „und ich habe den Streit nicht gewonnen“. Dann sei aber etwas Überraschendes passiert: Jobs lernte ihn besser kennen und fragte ihn dann, ob er nicht für Apple arbeiten wolle. „Ich hatte das Gefühl, dass ich damals nicht zu Apple stoßen konnte, aber er  ließ die Tür offen“. Leider verstarb Jobs kurze Zeit später. Auch danach habe er aber immer wieder an die Gespräche mit Jobs gedacht, wie Lynch verrät, und sei mittlerweile sehr glücklich, dass er zu Apple gestoßen ist.

Für ihn sei damals ein großer Vertrauensvorschuss für Apple nötig gewesen – er wusste bis zu seinem ersten Arbeitstag nicht, an was er bei Apple arbeiten würde. Apple hatte ihm nur verraten, dass er Teil eines tollen Teams würde. An seinem ersten Tag erfuhr er dann, dass er die Apple Watch mit gestalten würde. „Seitdem gab es immer unglaubliche Herausforderungen im Bereich Ingenieurskunst und Design“, schwärmt Lynch.

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