Lebenszyklus aller Apple-Schnittstellen im Vergleich (Infografik)

Sven Kaulfuss 11

Ein Vorurteil gegenüber Apple: Der Hersteller ist sich nicht zu schade und bricht abrupt mit der Unterstützung standardisierter Schnittstellen. Ein aktuelles Beispiel: USB zugunsten von USB C beim MacBook. Doch ist dem so? Eine Infografik gibt Auskunft.

Das Portal „The Verge“ wollte es genau wissen und packte alle wesentlichen Schnittstellen, die Apple seit dem ersten Macintosh bisher verwendete, in eine vergleichende Infografik. Im Zeitstrahl erkennen wir so den gesamten Lebenszyklus der jeweiligen Schnittstelle. Gleichfalls das Jahr, in dem mit dem Anschluss erstmals gebrochen wurde und den Rechner beziehungsweise das iPhone, welches hierfür verantwortlich zeichnet.

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Festzustellen ist: Die meisten Schnittstellen kommen im Schnitt 15 Jahre bei Apple zum Einsatz. Selbst der Floppy-Disk (3,5 Zoll) waren nicht mehr als besagte 15 Jahre vergönnt. Der bekannte USB-A-Anschluss gehört mit seinen bisherigen 18 Jahren da schon zu den echten „Dinosauriern“. Ebenfalls kann mit dem eingangs erwähnten Vorurteil aufgeräumt werden, denn niemals kündigt Apple den kompletten Support einer Schnittstelle mit der Einführung einer Nachfolger-Technologie. Beispielsweise bot der iMac im Jahre 1998 zwar keine ADB- und keine SCCI-Schnittstelle mehr, auch kein Floppy-Laufwerk, andere (professionelle) Apple-Rechner beinhalteten besagte Technik jedoch noch einige Monate länger. So radikal Apple auch erscheinen mag, etwas Vorwarnung gibt’s dann doch.

Übrigens: Ein Anschluss hat bis heute durchgehalten – der standardisierte 3,5 mm Klinkenanschluss (Kopfhörer). Den gibt’s seit Anbeginn bei Apple. Allerdings – glaubt man den seit Monaten anhaltenden Gerüchten, dürfte das iPhone 7 im Herbst mit dieser Tradition brechen.

Apple MacBook 2015.

Quelle: The Verge.

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