Neue Regel bei Apple: „Normale“ Mitarbeiter erhalten Aktienoptionen

Florian Matthey 1

Apples Manager erhalten seit Jahren neben ihrem Grundgehalt üppige Aktienpakete, die ihr eigentliches Haupteinkommen ausmachen. Apples CEO Tim Cook hat seinen Mitarbeitern jetzt angekündigt, dass sie auf allen Ebenen Aktienoptionen erhalten können.

Neue Regel bei Apple: „Normale“ Mitarbeiter erhalten Aktienoptionen
Bildquelle: Background with money via shutterstock.

In einer E-Mail verkündet Cook die neuen internen Regeln bezüglich so genannter Restricted Stock Units – also Aktien, die erst nach dem Eintreten einer Bedingung wie einem bestimmten Zeitablauf verkauft werden können. Cook selbst hatte nach seiner Beförderung zum CEO zahlreiche solcher Aktienoptionen erhalten; die Aktien darf er aber erst verkaufen, wenn er dem Unternehmen eine gewisse Zeit treu bleibt – mittlerweile sind die damals zugesprochenen Aktien über 700 Millionen Dollar wert.

„Normale“ Mitarbeiter werden natürlich niedrigere Zahlen an Aktien erhalten. Dennoch können auch sie große Gewinne machen, wenn sie dem Unternehmen treu bleiben und der Aktienkurs in Zukunft wieder stark ansteigen sollte. Cook berichtet in der Mail, dass es für Mitarbeiter bereits seit einiger Zeit möglich sei, Apple-Aktien vergünstigt zu erwerben. Restricted Stock Units gab es jedoch nur für einige bestimmte Gruppen an Angestellten. Eben das soll sich jetzt ändern.

Das Management habe ein neues Programm erschaffen, das entsprechende Aktienoptionen für Mitarbeiter ermöglicht, die dieses Privileg bisher noch nicht hatten – inklusive Angestellte der Apple Stores und AppleCare-Mitarbeiter. Die Belegschaft könne sich im internen Apple-„HRWeb“ über weitere Details informieren.

Unklar ist, ob sich die Aktienoptionen auf das normale Grundgehalt der Mitarbeiter auswirken. In der Mail hört es sich allerdings so an, als sei die Teilnahme an dem Programm optional.

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