Wie ist Apple ohne den langjährigen CEO Steve Jobs aufgestellt? Der Oracle-Chef Larry Ellison, ein langjähriger Freund von Jobs, scheint keine positive Zukunft für das Unternehmen zu sehen.

 

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Im Interview mit dem Fernsehsender CBS äußert sich Larry Ellison zwar nicht direkt über Steve Jobs‘ Nachfolger Tim Cook oder das Apple-Management im Allgemeinen. Allerdings ist seine Aussage bezüglich der Zukunft ohne Steve Jobs doch recht deutlich.

Auf die Frage, wie sich Apple ohne den Mitbegründer schlagen würde, erklärte Ellison, dass „wir das schon wissen“. „Wir haben das Experiment schon ausprobiert. Was ich meine: Das ist schon passiert. Wir haben Apple mit Steve Jobs gesehen. Wir haben Apple ohne Steve Jobs gesehen. Wir haben Apple mit Steve Jobs gesehen. Jetzt werden wir Apple ohne Steve Jobs sehen.“

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Worauf Ellison anspielt: Schon einmal, in den Jahren 1985 bis 1997, gab es ein Apple ohne Steve Jobs; der Mitgründer hatte das Unternehmen nach einem Machtkampf mit dem Verwaltungsrat verlassen. Vor allem in den 1990er Jahren tat sich Apple sehr schwer, an frühere Erfolge anzuknüpfen; erst nach der Rückkehr von Jobs im Jahr 1997 erholte sich das Unternehmen und stellte alle vorherigen Erfolge in den Schatten.

Offenbar glaubt der Oracle-Chef, dass die Zeit nach Jobs‘ Tod im Jahr 2011 mit der Zeit ab dem Jahr 1985 vergleichbar ist beziehungsweise sein wird. Ellison kannte Jobs und Apples interne Abläufe immerhin recht gut: Er war viele Jahre mit Jobs befreundet und von 1997 bis 2002 auch Mitglied es Apple-Verwaltungsrates.

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