Patentantrag: Apples Vision eines flexiblen iPhones à la Motorola RAZR

Kaan Gürayer

Wirklich flexible Smartphones sind so etwas wie der „heilige Gral“ der Mobilfunkbranche. Neben Samsung, LG und anderen Herstellern experimentiert offenbar auch Apple mit dem Konzept, wie ein neu aufgetauchter Patentantrag detailliert aufzeigt. 

Beim US-Marken- und Patentamt (USPTO) hat sich Apple ein Patent für ein flexibles iPhone sichern lassen. Das Patent mit der Nummer 9,504,170 beschreibt ein Mobiltelefon, das sich zusammenklappen lässt, wenn es nicht verwendet wird. Im Gegensatz zu bisher bekannten Klapp-Handys, man denke etwa an das berühmte Motorola RAZR, soll das im Patentantrag beschriebene Smartphone aber ein durchgängiges Display auf Basis eines flexiblen OLED-Bildschirms besitzen.

Getragen werden soll der Bildschirm von einem Rahmen aus einer Nickel-Titan-Legierung, genannt Nitinol, die biegsame Fähigkeiten besitzt. In einem weiteren Entwurf des Patentantrags ist darüber hinaus von einem Rahmen aus flexiblen Polymeren die Rede.

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Das obere Element könne Apple zufolge Kameras, Display-Controller, Lautsprecher und Lichtsensoren behausen, während der untere Teil Mikrofon, CPU und GPU, Vibrationsmotor und andere, typische Smartphone-Bauteile beinhaltet. Beide Einheiten sollen laut Patenantrag über ein einzelnes oder mehrteiliges Scharniersystem zusammengehalten werden. Eine weitere Funktion, die Apple im Patentantrag unter anderem aufzeigt, beschreibt ein nach außen gerichtetes Faltsystem. Auf diese Weise würde sich das Display trotz Faltung weiterhin bedienen lassen.

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Nicht jeder Patentantrag endet in einem marktreifen Produkt

Nun müssen Patenanträge nicht notwendigerweise auch in marktreifen Produkten enden. Oftmals patentieren große Technikkonzerne Ideen oder Eigenschaften, um sich für eventuelle Patentstreitigkeiten in der Zukunft zu wappnen. Dass wir in naher Zukunft ein derartig flexibles iPhone zu Gesicht bekommen werden, dürfte also eher zweifelhaft sein. Möglicherweise integriert Apple aber einige der im Patentantrag beschriebenen Techniken in andere Produkte.

Quelle: USPTO, via Apple Insider, MacRumors

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