Auf den ersten Blick geht es beim Streit zwischen Apple und Proview nur um den Namen „iPad“ in China. Ein Anwalt der in Shenzhen ansässigen Firma Proview Technology erläuterte nun gegenüber Reuters, dass man einen Import- und Export-Stopp des iPad verfolge. Dies könnte den Verkauf von Apples Tablet weltweit zum Erliegen bringen.

 

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Nachdem bereits am vergangenen Wochenende erste iPads in China beschlagnahmt wurden, hat nun der Anwalt Xie Xianghui die Absichten von Proview Technology gegenüber Reuters weiter erläutert. So will das Unternehmen den im Dezember vergangenen Jahres vor Gericht erreichten Erfolg durchsetzen.

Proview verlangt von den chinesischen Behörden, dass der Vertrieb des iPad unterbinden werden soll – unabhängig ob Import oder Export. Betroffen wäre damit nicht nur der Verkauf in China selbst, sondern auch der Export in andere Länder. Ob dies die chinesische Regierung so durchsetzen wird, ist fraglich. Es geht schließlich nicht zuletzt um die Lieferanten und die damit verbundenen Arbeitsplätze, die von Apples Aufträgen abhängig sind.

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Apple selbst hatte Anfang Januar gegen das Urteil Einspruch eingelegt. Apple sagt, dass man die weltweiten „iPad“-Namensrechte besitzt. Proview hingegen behauptet, dass dies nicht der Fall sei.

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