Rausschmiss im Webshop: Apple räumt auf und macht schon mal Platz für eigenes 6K-Display

Holger Eilhard

Mac-Nutzer, die direkt beim Kauf im Apple Store ein passendes Display mitnehmen wollen, konnten seit einigen Jahren zwei Modelle von LG erwerben. Nachdem bereits eine Variante verschwunden war, sieht nun auch die Zukunft des verbleibende 5K-Modell blass aus.

Rausschmiss im Webshop: Apple räumt auf und macht schon mal Platz für eigenes 6K-Display
Bildquelle: Apple.
Update 9. Mai 2019, 16:25 Uhr:
Einige Wochen nachdem Apple bereits das 4K-Modell aus dem Verkauf genommen hatte, offenbart nun auch ein Blick auf das LG UltraFine 5K Display, dass dessen Zukunft alles andere als sicher ist. Im amerikanischen Apple Store (via 9to5Mac) kann das 27 Zoll große Display nicht länger bestellt werden.

Etwas besser sieht es derzeit noch im deutschen Store aus*. Hier kann man zwar keine Abholung in einem Apple Store vereinbaren, eine Lieferung ist hingegen weiterhin möglich.Während die Seite für den 5K-Bildschirm noch vorhanden ist, hat Apple das 4K-Modell spurlos verschwinden lassen. Daher ist es möglich, dass es sich bei der 5K-Variante nur um einen Lieferengpass handelt und Apple den großen Bildschirm in Zukunft wieder anbieten wird. In Anbetracht der nahenden WWDC und den damit verbundenen Gerüchten zur Rückkehr eines echten Apple-Displays, sehen die Chancen auf ein Weiterleben des LG UltraFine 5K im Apple Store aber eher schlecht aus.

Ursprünglicher Artikel vom 24. April 2019:

LG UltraFine 4K: Ersatzlos gestrichen

Bereits im Jahr 2016 hatte Apple in Zusammenarbeit mit LG die 4K- und 5K-UltraFine-Displays entwickelt und ins eigene Angebot aufgenommen. Diese Bildschirme mit einer Displaydiagonale von 21,5 und 27 Zoll waren speziell auf das erste MacBook Pro mit USB Type-C und Thunderbolt 3 zugeschnitten.

Das 5K-Modell ist vom Aussterben bedroht:

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Das Thunderbolt 3 Display fürs neue MacBook Pro: LG UltraFine 5K & 4K Display erklärt .

Wie MacRumors berichtet, verschwand das kleinere 4K-Display zunächst aus dem Apple Store in den USA. Eine Suche im deutschen Store endet mittlerweile ebenfalls erfolglos – lediglich das 27 Zoll große LG UltraFine 5K Display mit Thunderbolt 3 zum Preis von rund 1.400 Euro ist weiterhin verfügbar.

Das bislang 750 Euro teure 4K-Display ist hingegen spurlos verschwunden. Ein möglicher Grund könnte die Vorstellung des überarbeiteten „UltraFine 4K Display“ sein, welches aber nicht in Kooperation mit Apple entwickelt wurde und auch nicht im Apple Store zu finden ist. Ergo: Die bisherige Partnerschaft mit LG könnte zunächst auf der Kipper stehen.

Apple räumt auf: Vorbereitung auf eigene Neuvorstellung?

Der Wegfall des kleinen 4K-Displays könnte so auch einer der Vorboten auf Apples eigene Bildschirme sein. So hatte das Unternehmen aus Cupertino bereits angekündigt, dass man sich wieder der Entwicklung von Monitoren mit dem eigenen Logo widmen werde.

So könnte Apples eigenes 6K-Display aussehen:

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Apples 6K-Display: Könnte sich dieser Monster-Bildschirm für den Mac dahinter verstecken?

Laut letzten Gerüchten arbeitet man in Kalifornien an der Entwicklung eines 6K-Displays im 31,6-Zoll-Format. Die Auflösung soll 6.144×3.072 Pixel bei einer Pixeldichte von rund 217 Pixel pro Zoll betragen. Zum Vergleich: Beim MacBook Pro mit 15-Zoll-Bildschirm liegt diese bei 221 Pixeln pro Zoll, beim 5K-iMac bei 218. Insbesondere zukünftige Besitzer des ebenfalls erwarteten Mac Pro dürften zu diesem Display greifen.

Von welchem Hersteller die weiterhin notwendigen Panels am Ende kommen werden, bleibt aber bis auf Weiteres offen. Die Partnerschaft zwischen LG und Apple könnte damit dann wieder in eine neue Runde gehen und unter anderen Vorzeichen fortgesetzt werden.

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