Streit um eBook-Preise: US Justizministerium klagt gegen Apple und Verlage

Holger Eilhard

Was sich bereits seit einigen Tagen herauskristallisierte, ist nun Realität geworden: Das US Department of Justice (DoJ) hat Klage gegen Apple und sechs Verlage im US-Staat New York eingereicht.

Wie Bloomberg (via Ars Technica) berichteten, wird den Unternehmen vorgeworfen, Preisabsprachen bei eBooks vorgenommen zu haben. Betroffen sind neben Apple die Verlage Hachette, Harper Collins, Macmillan, Penguin, Pearson und Simon & Schuster.

CNET hingegen berichtet, dass das DoJ mittlerweile bereits Einigungen mit Hachette, HarperCollins und Simon & Schuster erreichen konnte.

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Bereits vor einigen Tagen berichteten wir, dass das DoJ auch einen Vergleich prüfe. Dies ist aber nun offensichtlich nicht der Fall, da Apple, Penguin und Macmillan sich dagegen gewehrt hatten. Auch in Europa sind Apple und die Verlage ins Fadenkreuz der Kartellwächter geraten. Wie im März bekannt wurde, arbeiten die EU und das DoJ in diesem Fall zusammen.

Sollte das Justizministerium mit seiner Klage Erfolg haben, könnte dies niedrigere eBook-Preise für die Kunden zur Folge haben. Eine gute Übersicht des Falles hat Nilay Patel von The Verge veröffentlicht.

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