Umweltbundesamt zu nicht wechselbaren iPhone-Akkus: „Ein Skandal!“

Julien Bremer 44

Die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, hat Apple scharf dafür kritisiert, keine austauschbaren Akkus in den Geräten zu verbauen. Sie fordert eine Ökodesign-Richtlinie der EU-Kommission.

Umweltbundesamt zu nicht wechselbaren iPhone-Akkus: „Ein Skandal!“

Ihrer Ansicht nach muss die EU die Hersteller von Elektronik-Geräten dazu verpflichten, die Wiederverwendbarkeit der Geräte deutlich zu verbessern. „Dass Apple seine iPhones und iPads immer noch ohne austauschbare Batterie baut, ist ein Skandal. Das produziert unnötig Elektroschrott“, sagte Krautzberger gegenüber der Frankfurter Rundschau. Weiterhin empfindet sie es als kritisch, dass andere Hersteller es Apple gleichtun.

Außerdem macht sie sich für gesonderte Depots für Althandys und weiteren verschlissenen Elektroschrott stark. Ihrer Ansicht nach sollten alte Handys oder Flachbildschirme ein paar Jahre eingelagert werden, bis ein wirklich hochwertiges und sortenreines Recycling möglich sei.

Dieser Schritt ist laut Krautzberger notwendig, da die Geräte besondere Rohstoffe wie seltene Erden enthalten. Diese können bisher nicht vernünftig wiedergewonnen werden, da ein spezielles Recycling erforderlich ist.

Unser hauseigener Rechtsexperte Flavio hat sich vor kurzem mit dem Thema auseinandergesetzt und ist zu dem Schluss gekommen, dass die fest verbauten Akkus sogar gegen das Gesetz sind:

Frankfurter Rundschau via heise.de

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