Von Bild bis Spiegel berichtet jede große Publikation über das vermeintlich in Apples Kartendienst gesichtete Monster von Loch Ness.

 

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Eine Daumenregel besagt, dass man jede Überschrift eines Artikels, die mit einem Fragezeichen endet, mit „Nein“ beantworten kann. Nessie-Fans seien also vorgewarnt.

Was zeigt uns Apple Maps hier?

Nessie ist nur Bugwelle
Nessie ist nur Bugwelle

Erklärt: Apple nutzt für die Aufarbeitung seiner Satellitenfotos einen Algorithmus, der automatisch Fußgänger, Autos und LKWs auf Straßen und manchmal auch Schiffe sowie größere Boote auf Seen und Flüssen wegretuschiert. Dieser Algorithmus entfernt und erkennt nicht jedes Fahrzeug und ist auch nicht perfekt. Ab und zu bleiben Schatten oder eben Bugwellen der wegretuschierten Fahrzeuge bestehen.

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MacBook Pro 2021 in 14 Zoll: Großer Entwurf für Apples kleine Nummer

Auch kann es zu Darstellungsfehlern kommen, wenn zwei Satellitenfotos ineinander übergehen.

Hier wurden Autos und Taxis nicht vollständig wegretuschiert.
Hier wurden Autos und Taxis nicht vollständig wegretuschiert.
Bugwellen ohne Schiff.
Bugwellen ohne Schiff.
Bugwellen ohne Schiff.
Bugwellen ohne Schiff.
Ein versunkener Frachter? Nein, nur fehlerhaft retuschiert.
Ein versunkener Frachter? Nein, nur fehlerhaft retuschiert.

Kurzum: Wir sehen hier kein Loch Ness Monster, sonder die Bugwelle eines Bootes.

Loch Ness Boots-Tour
Loch Ness Boots-Tour

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