Mit dem originalen iMac führte Apple das erste farbige und transluzente Design in den sonst eher tristen Computeralltag ein. Leider ist diese Feststellung nicht ganz korrekt. Bereits 1997 veröffentlichte man den eMate 300 – ein Apple Newton (PDA) im Gehäuse eines Laptops – im Grund eines der ersten Netbooks. Erstmals versuchte sich der Hersteller in der Verwendung eines durchscheinenden Gehäuses. Diese Idee wurde später im iMac und mit deutlichen Designanleihen im iBook weitergeführt. Auch gab es vom eMate – neben der erhältlichen dunkelgrünen Version – Prototypen im komplett durchsichtigen Gehäuse, sowie in Rot und Orange.

Der externe Inhalt kann nicht angezeigt werden.

Als Zielgruppe hatte Apple den Bildungsmarkt auserkoren. Mit 799 US Dollar war der eMate wesentlich günstiger als jedes PowerBook zu dieser Zeit – Leistung und Funktion erschienen für Schüler mehr als ausreichend. Leider gab man den eMate 300 nicht genügend Zeit, um den erwünschten Erfolg einzufahren. Kein Jahr nach der Vorstellung musste der eMate 300 auf Geheiß von Steve Jobs sterben, wie auch der Rest der Newton-Familie.

Bilderstrecke starten(11 Bilder)
MacBook Pro 2021 in 14 Zoll: Großer Entwurf für Apples kleine Nummer

Heutzutage hat das iPad den eMate 300 beerbt. Das Apple-Tablet macht nicht nur in Klassenräumen eine gute Figur, auch andernorts zeigt es seine Stärken im täglichen Leben. Eine explizite Tastatur ist schon lange nicht mehr unbedingt notwendig.