Apple 2013: 10 „Fehlleistungen“ des Jahres

Sven Kaulfuss 18

4. Das klassische MacBook Pro: Gnadentod im nächsten Jahr

Ebenfalls unverändert verblieb das bisherige MacBook Pro in 13 Zoll. Sein Bruder mit 15-Zoll-Display wurde dagegen, wie bereits ein Jahr zuvor das Modell mit 17 Zoll, aus dem Programm genommen. Die Ausrichtung ist klar: An deren Stellen treten schon jetzt und auch zukünftig die MacBook Pro mit Retina Display. Ein klassisches MacBook mit Erweiterungsmöglichkeiten und optischem Laufwerk wird es von Apple nicht mehr geben. Nicht wenige Profis bedauern diesen Schritt und erwägen aufgrund dessen sogar einen Systemwechsel. Ob Apple auf diese Kritik reagiert und die Retina-Modelle zukünftig wieder modularer aufbaut? Recht unwahrscheinlich, wenn auch nicht vollkommen undenkbar.

5. Kein Retina-Display für MacBook Air und den iMac

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Wir bleiben bei den Macs. Das MacBook Air und auch der iMac erhielten erwartungsgemäß ein Update. Dies beschränkte sich jedoch allein auf die inneren Werte wie Prozessor und Grafik. Außen vor bleibt noch immer ein hochauflösendes Retina Display. Beim iMac mag dies im Angesicht des hohen Preises für 4K-Panels einleuchten, das MacBook Air hätte jedoch mit Leichtigkeit – zumindest in der 13-Zoll-Variante – das Pendant des MacBook Pro mit Retina Display bekommen können. Apple rechnete mit spitzer Feder nach und entschied sich dagegen. Für wen ein derartiges Display kaufentscheidend ist, der muss sich noch mindestens bis 2014 gedulden.

6. Tastatur, Maus und Trackpad: Chance auf Neues vertan

Apple verzichtete bei der Vorstellung des neuen Mac Pro auf die Einführung optisch passender Eingabegeräte. Dem Tubus-Rechner liegen ferner weder Tastatur, noch Maus oder ein Magic Trackpad bei. Wie beim Mac mini muss der Anwender diese separat erwerben. Wir hätten uns von Apple zumindest eine leichte Überarbeitung gewünscht: Optional im schwarz eloxierten Aluminium und mit LED-Hintergrundbeleuchtung wie bei den MacBooks. Eigentlich eine einfache und leicht nachvollziehbare Übung. Ob Apple uns erhört?

Und noch eine Seite mit weiteren „Fehlleistungen“ folgt nach dem Klick…

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