Der Name scheint hier Programm zu sein, denn zumindest wenn man Archos Glauben schenken darf, verspricht das Archos 50 mit dem Namenszusatz „Power“ großartige Akkulaufzeiten. Ermöglicht werden diese nicht nur durch den riesigen 4.000-mAh-Akku, sondern auch durch die Mittelklasse-Hardware. 

Mehr als zwei Tage soll das Archos 50 Power ohne den Gang zur Steckdose aushalten. Wie Archos das honorige Versprechen umsetzen will? Mit der Kombination aus starkem Akku und vergleichsweise genügsamer Hardware der Mittelklasse.

Riesiger Akku trifft auf Mittelklasse-Spezifikationen

Ermöglicht wird das in erster Linie durch das Display. An der Front befindet sich nämlich ein Panel mit einer Bildschirmdiagonale von 5 Zoll und einer geringen Auflösung von 1280 x 720 Pixel. Im Inneren des Archos 50 Power steckt ein MediaTek MT6735P Quad-Core-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1 GHz gekoppelt mit 2 GB Arbeitsspeicher. Für grafikintensive Rechenaufgaben ist eine Mali 720 GPU verantwortlich.

Abgerundet wird das Gesamtpaket mit einem LTE-Modul und zwei Kameras. An der Front befindet sich eine 2-MP-Linse, während die Rückseite eine 13-MP-Kamera ziert. Der 4.000-mAh-Akku ist Übrigen fest verbaut.

Die Fotos werden anschließend auf einem 16 GB großen internen Speicher untergebracht, welcher allerdings via microSD-Karte erweitert werden kann. Als Betriebssystem kommt Android 5.1 Lollipop zum Einsatz. Die Wahl dieser Version erscheint aber zweifelhaft – immerhin kommt Android 6.0 Marshmallow mit dem Stromspar-Feature „Doze“, das den Akkuverbrauch im Standby deutlich herabsetzt. Informationen über einen etwaiges Update auf die (zumindest derzeit) aktuellste Android-Version liegen bislang nicht vor.

Das neue Archos 50 Power ist übrigens schon beim örtlichen Elektronikmarkt erhältlich. 149,99 Euro muss man für das Smartphone auf den Tresen legen.

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Ist das Archos 50 Power tatsächlich ein Akkuwunder?

Es bleibt aber die Frage, ob Archos das Versprechen von mehr als zwei Tagen Akkulaufzeit halten kann. Das ist nicht einfach zu beantworten – schließlich kommt es sehr auf die Nutzung des Geräts an. Auch die installierten Apps spielen eine entscheidende Rolle. So tragen „neugierige“ Anwendungen, wie beispielsweise Facebook, sehr schnell zu einem Akku-Schwund bei, da ständig unterschiedliche Daten (Standort, Nachrichten, Push-Notifications und ähnliches) übertragen werden.

Zumindest die Ausstattung auf dem Papier legt den Schluss nahe, dass Archos das eigene Versprechen von mehr als zwei Tagen Akkulaufzeit mit dem 50 Power tatsächlich einhalten könnte. Ob Theorie und Praxis übereinstimmen, können jedoch erst ausführliche Tests zeigen.

Quelle: PM

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