Wie erwartet wird das schon lange bekannte, aber erst auf dem MWC in Barcelona offiziell präsentierte ASUS PadFone ab April in den Verkauf gehen: Wie gerade auf dem offiziellen Launch-Event in Taipeh bekannt gegeben, wird die eierlegende Android-Wollmilchsau ab dem 20. April in Taiwan feilgeboten. Erstaunlich und erfreulich für uns hierzulande ist, dass Hongkong und Deutschland folgen sollen.

 

ASUS PadFone

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ASUS mag uns Deutsche offensichtlich – neben Heimatland Taiwan und Quasi-Nachbar Hongkong wird unsere kleine Republik bereits als dritter Markt in den Genuss des ASUS PadFone kommen – dies wurde auf dem heutigen Produktlaunch in Taipeh verlautbart und geht auch aus der zugehörigen Pressemitteilung hervor (Übersetzung von uns):

„Kunden können das PadFone bei allen teilnehmenden Filialen von Chunghwa Telecom und Senao in Taiwan ab dem 20. April erwerben, Vorbestellungen werden ab morgen entgegengenommen. Taiwan wird der erste Markt sein, der das Ubiquitous Cloud Computing von ASUS erleben darf, Singapur, Hongkong, Deutschland und andere europäische Länder werden folgen.“

In Sachen Verfügbarkeit von High-Tech-Produkten darf es beinahe schon als Ritterschlag für das eher als Technik-feindlich geltende Deutschland gewertet werden, in einem Atemzug mit den Early Adopters in Südostasien genannt und bedacht zu werden. Ein ganz spezifisches Datum für den hiesigen Verkaufsstart wurde allerdings noch nicht genannt.

Schlechte Nachrichten gibt es dann aber auch – und die betreffen den Preis des PadFone: Die Kollegen von The Verge melden, dass das Smartphone allein 17.990 NT$ (circa 610 US-Dollar bzw. 470 Euro) kosten wird. Das Gesamtpaket - bestehend aus PadFone, dem Tablet sowie dem Bluetooth-Stylus - schlägt dann mit rund 24.980 NT$ (ca. 850 US-Dollar bzw. 650 Euro) zu Buche, ein zugehöriges Tastatur-Dock wie beim Transformer Pad Prime kostet noch einmal rund 130 US-Dollar (ca. 100 Euro). Das PadFone ist also kein ganz günstiger Spaß, wer wirklich alle Teile des mobilen High-Tech-Puzzles sammeln möchte, kratzt schnell an der 1000 Dollar-Marke; die Dollar-Preise werden aber hierzulande höchstwahrscheinlich auch 1:1 in Euro umgerechnet werden.

Was sagt ihr dazu – freut ihr euch, noch vor dem Sommer ein PadFone kaufen zu können? Oder hat die Preisgestaltung euch den vermeintlichen Alleskönner madig gemacht?

engadget, netbooknews.de