Asus Tinker Board: Raspberry-Pi-Konkurrent mit besserer Hardware vorgestellt

Rafael Thiel 1

Das Tinker Board von Asus mimt den Raspberry Pi nach, bringt aber einige Vorteile mit sich. Denn technisch hat der Konkurrent die Nase vorne.

Asus Tinker Board: Raspberry-Pi-Konkurrent mit besserer Hardware vorgestellt

Es ist der erste Anlauf, den Asus in puncto Bastelcomputer vornimmt. Neue Wege beschreitet der Hersteller damit freilich nicht, die Blaupause ist offenkundig: Das Tinker Board besitzt nicht nur denselben Formfaktor wie das Raspberry Pi, sondern platziert auch die Anschlüsse an identischer Stelle. Das, was das Tinker Board vom Pi abhebt, ist aber die verbaute Technik.

Das Asus Tinker Board basiert auf dem Rockchip RK3288, einem Quad-Core-Chip mit ARM Cortex-A17-Kernen und einer Taktrate von 1,8 GHz, und der Mali-T764-GPU. Der Arbeitsspeicher (LPDDR3) ist 2 GB groß. Hinsichtlich Konnektivität und Anschlüssen sind alle gängigen Standards an Bord: Speichererweiterung per microSD-Karte, Bild- und Audioübertragung über den HDMI- respektive Klinkenanschluss und weitere Peripherie via USB 2.0 mit insgesamt vier Ports. Drahtlos kann Verbindung per WLAN bis zum n-Standard oder per Bluetooth 4.0 aufgenommen werden; ein LAN-Anschluss ist natürlich auch dabei.

Tinker Board: Software bislang unbekannt

Während das Hardware-Paket überzeugend erscheint, gibt es bezüglich der Software noch Fragezeichen. Denn bislang ließ Asus dahingehend noch keine offiziellen Informationen verlauten. Es dürfte sich zwar um eine Linux-Distribution handeln, die genaue Version ist aber unbekannt. Das Tinker Board erlangt nach und nach Verfügbarkeit. Aktuell ist es etwa auf der britischen Webseite CPC Farnell für umgerechnet rund 60 Euro bestellbar. Ob das Tinker Board den Aufpreis zum günstigeren Raspberry Pi (aktuell etwa 45 Euro) wert ist, muss wohl jeder für sich entscheiden.

Quelle: CPC Farnell via Gizmodo

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