ASUS Transformer Book T100 als Desktop-PC ausprobiert

Peter Hryciuk
ASUS Transformer Book T100 als Desktop-PC ausprobiert

Das Asus Transformer Book T100 ist mit dem 10,1 Zoll großen Display und dem Tastatur-Dock als Netbook 2.0 natürlich prädestiniert für den Außeneinsatz. Mit dem schnellen Quad-Core-Prozessor und den diversen Anschlüssen am Tablet und am Dock, könnte man das Tablet aber auch als Desktop-PC nutzen. Ob die Performance dafür reicht, hat Brad Linder von liliputing einfach in seinem Alltag ausprobiert und war positiv überrascht.

Bereits gestern haben wir gesehen, dass man mit dem Asus Transformer Book T100 spielen kann. Natürlich muss man sich auf Spiele älteren Datums beschränken bzw. Spiele wählen, die grafisch nicht zu anspruchsvoll sind. Ist das kein Problem, lässt sich mit dem Windows 8.1 ohne Probleme spielen und durch das vollwertige Betriebssystem, ist man auch nicht so wirklich bei der Auswahl beschränkt.

Doch auch als Desktop-PC an einem externen Full HD Monitor, mit externer Maus und Tastatur lässt sich sehr gut arbeiten. Dabei macht der Intel Bay Trail Z3740 Quad-Core-Prozessor mit 1,33 GHz pro Kern in Kombination mit den 2 GB RAM und Windows 8.1 eine ziemlich gute Figur. Selbst mit vielen offenen Fenstern und schnellen Wechseln kommt es zu keinen spürbaren Verzögerungen. Das ist auch ein Hinweis darauf, dass Asus relativ zügigen Flash-Speicher verbaut hat, der dementsprechend auch zügig arbeitet.

Allein beim 1080p-Video im Browser kommt es zu Beginn zu leichten Verzögerungen, doch dann fängt sich das System. Das kann aber selbst bei normalen Tablets bzw. Laptops oder PCs passieren, da die Videos im Browser relativ viel Leistung benötigen. Die Wiedergabe von Musik im Browser über Google Music ist genau so wenig ein Problem wie die Anzeige von zwei Apps gleichzeitig in der Modern UI bzw. das Arbeiten mit mehreren Fenstern in der Desktop-Ansicht.

Die Ladezeiten der verschiedenen Programme sind ziemlich gut. Besonders beim Start der mitgelieferten Office 2013 Programme, wie Word oder Excel, kommt es zu keinen nennenswerten Verzögerungen. Umfangreiche Programme wie Gimp brauchen ihre Ladezeit, können dann aber normal benutzt werden. Zu große Dateien dürften aber auch dort zu Problemen führen, da es sich natürlich um keinen High End PC handelt.

Im folgenden Video werden die einzelnen Einsatzszenarien demonstriert.

(Link zum YouTube-Video)

Bei einem Preis von ab 379€ (), wo nicht nur das Dock zum Lieferumfang gehört, sondern auch die Vollversion von Office 2013, ist die Leistung schon sehr gut. Das Asus Transformer Book T100 ist natürlich kein vollwertiger Desktop-Ersatz, doch normale Arbeiten wie das Verfassen von Texten oder das Surfen im Internet sind damit absolut kein Problem – auch mit externem Monitor und höherer Auflösung. Leider wissen wir aktuell noch nicht, welches Auflösung maximal machbar wäre. Kauft man sich zudem die Version mit 500 GB Festplatte im Dock, hat man zusätzlich sehr viel Speicher für private Daten, was bei modernen Tablets wirklich eine Seltenheit ist.

Wir warten aktuell noch auf unser Asus Transformer Book T100 und werden dann natürlich auch verschiedene Einsatzszenarien ausprobieren. Wenn es dazu Wünsche gibt, welche Programme wir unbedingt testen sollen, dann schreibt es einfach in die Kommentare.

Was sagt ihr zu der Leistung des Asus Transformer Book T100?

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung