Asus Transformer Book TX300 im umfangreichen Review-Video

Peter Hryciuk

Langsam aber sicher kommen die zu Beginn des Jahres vorgestellten Windows 8 Tablets mit leistungsfähigen Intel Core Ivy Bridge Prozessoren und optionalen Tastatur-Docks auf den Markt. Eines der interessantesten Geräte war das Asus Transformer Book TX300, welches das Unternehmen im Januar auf der CES 2013 in Las Vegas erstmals ausgestellt hat, nachdem es auf der IFA 2012 angekündigt wurde. Es handelt sich im Grunde um ein Zenbook Ultrabook mit abnehmbaren 13,3 Zoll Full HD Display. In Kombination mit dem sehr großen Keyboard-Dock kann es sogar ein normales Notebook ersetzen. Nun gibt es endlich ein erstes umfangreiches Review Video, welches Aufschluss über die Funktionalität aber auch über die Akkulaufzeit gibt.

Asus Transformer Book TX300 im Test

Das Asus Transformer Book TX300 besitzt ein 13, Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Die spiegelnde Oberfläche ist natürlich vorhanden, stört aber nicht zu sehr. Das Display erkennt insgesamt 10 Finger und bietet eine Helligkeit von 250 Nits. Das reicht aus, um auch in relativ hellen Umgebungen noch etwas ablesen zu können. Angetrieben wird es wahlweise von einem Intel Core i5 oder i7 Prozessor der 3. Generation. Mit dem Intel Haswell steht zwar schon die 4. Generation vor der Tür, doch erste Geräte werden erst gegen Ende Herbst erwartet. Der Arbeitsspeicher ist 4 GB groß und die SSD 128 GB. Ins Tablet kann man eine microSD Karte einschieben und den Speicher so insgesamt um weitere 64 GB erweitern.

Das Tastatur-Dock bietet eine angenehm große beleuchtete Tastatur und ein Touchpad mit integrierten Maustasten. Es lässt sich zwar gut benutzen, reagiert aber leider nicht immer auf Toucheingaben. Da muss Asus mit neuen Treibern nachbessern. Im Dock befinden sich ein Akku und eine 500 GB große Festplatte, welche den Speicher natürlich enorm erweitert. Leider wird die Akkulaufzeit nicht durch das Dock erhöht, wie man es von vielen Transformer Tablets mit Android kennt. Vielmehr ist der 2.120 mAh große Akku damit beschäftigt, das Tastatur-Dock mit Energie zu versorgen. Somit kommt man mit dem Tablet und dem dort verbauten 5.000-mAh-Akku, auf gut 5 Stunden Laufzeit. Egal ob abgedockt oder im angedockten Zustand. Optional lassen sich die Festplatte und weitere Teile deaktivieren und so etwas mehr Akkulaufzeit rausholen.

Anschlüsse gibt es am Tablet und am Dock, wobei am Tablet eindeutig ein USB-Port fehlt. Nicht einmal mit einem Adapter lässt sich dieser erzeugen. Dort findet man nur einem Mini-HDMI Ausgang. Am Dock gibt es zwei USB 3.o Ports, einen Display-Port und einen vollwertigen Speicherkartenslot. Löblich ist zudem der Ethernet Port.

Die Verarbeitung und Performance sind sehr gut. Hier sieht und fühlt man die Ähnlichkeit zu den hochwertigen Zenbooks. Die getestete Intel Core i7 Version wird am Tablet auf der Rückseite relativ warm. Nicht bedrohlich aber man spürt die Wärmeentwicklung. Die Performance ist aber sehr gut, nur das Gewicht ist bei 13,3 Zoll entsprechend hoch.

Asus scheint hier ein wirklich sehr gutes Tablet mit Tastatur-Dock gelungen zu sein. Die Laufzeit von 5 Stunden und der fehlende Digitizer trüber das Bild etwas. Da kommt das Lenovo Helix etwas besser weg, wobei es mit mindestens 1700€ auch deutlich mehr kostet. Das Asus Transformer Book TX300 kostet in der Intel i5 Version 1399€ () und in der Intel Core i7 Version 1499€ ().

Wie gefällt euch das Asus Transformer Book TX300?

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