ASUS Zenbook UX32LN: Ein Erfahrungsbericht

Kamal Nicholas 10

Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit, ein ASUS Zenbook für knapp zwei Wochen zu benutzen. Nun möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen.

ASUS Zenbook UX32LN: Ein Erfahrungsbericht

Normalerweise arbeite ich nicht an einem Ultrabook, sondern an einem klassischen Notebook. Für den stationären Gebrauch ist das für mich erst einmal besser, was nicht zuletzt an einem größeren Display liegt. Durch meinen Job bin ich allerdings auch oft unterwegs und hier zeigt sich schnell der Vorteil eines Ultrabooks wie dem ASUS Zenbook UX32LN. Die große Mobilität, ohne dabei Abstriche in der Leistungsfähigkeit zu machen, dazu noch ein schickes Design – das klingt doch gut. Natürlich gibt es auch ein paar Kritikpunkte zu dem Gerät, aber eins nach dem anderen.

Das Zenbook UX32LN gibt es in verschiedenen Ausführungen, ich hatte das Vergnügen mit der folgenden Version:

Zenbook UX32LN: Die technischen Spezifikationen

Display 13,3 Zoll, 16:9 IPS FHD (1920 x 1080 Pixel), entspiegelt
Prozessor 1,6 GHz Intel Core i5
Arbeitsspeicher 8 GB
Grafikkarte HD Graphics 4400 und Nvidia GeForce 840M
Betriebssystem Windows 8.1
Speicher 265 GB SSD
Schnittstellen 3 x USB 3.0, 1 x HDMI, 1 x mini Display Port, 1 x 3-in-1 Kartenleser, 1 x 3,5 mm Headset-Klinke-Anschluss
Akku 50 Wh
Audio Bang & Olufsen ICEpower (integrierte Lautsprecher)
Maße 325 x 223 x 5,5 bis 18 mm
Gewicht 1,44 kg
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ASUS Zenbook UX32LN: Design und Gehäuse

SAMSUNG CSC

Optisch gefällt mir das  Zenbook wirklich ausgesprochen gut. Gebürstetes Aluminium hat es mir schon lange angetan, der dunkle Teint und die kreisförmige „Maserung“ verleihen dem Ultrabook ein sehr hochwertiges Äußeres. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass diese Oberfläche relativ anfällig für Kratzer und Abnutzungsspuren ist und so schon nach kurzer Zeit erste Markierungen auf der Oberfläche vorhanden sind. Unterbrochen wird das dunkle Metall durch das glänzend silberne ASUS-Logo, was meines Erachtens auch hätte weggelassen werden können. Natürlich will der Hersteller aber möglichst deutlich zeigen, dass das Ultrabook von ihm stammt.

Klappt man das Zenbook auf, geht es mit dezent gebürstetem mattem Aluminium weiter, das mit einem fast gleichfarbigen Touchpad und einer schwarzen, hintergrundbeleuchteten Tastatur ergänzt wird.  Insgesamt ist die Gestaltung also eher nüchtern, was ich aber sehr angenehm finde.

Durch die Bauweise misst das UX32LN an der dünnste Stelle gerade einmal 5,5 mm, nach hinten wird das Gerät dann aber etwas dicker und erreicht eine Dicke von 18 mm. Sehr positiv fällt außerdem das Gewicht von 1,44 kg auf, was sich gerade unterwegs als äußerst angenehm erweist.

Trotz des geringen Gewichtes wird das Zenbook sehr strapazierfähig, was daran liegen dürfte, dass ASUS das Gehäuse aus einem einzigen Aluminiumblock gefräst hat. Und auch der Bildschirm vermittelt diesen stabilen Eindruck. Natürlich habe ich das Gerät nicht testweise durch die Gegend geworfen, gegen etwas stärkeren Druck und dezente Versuche des Verbiegens meinerseits hat sich das Zenbook aber sehr gut behauptet.

ASUS Zenbook UX32LN: Schnittstellen und Ausstattung

Auf der linken Seite des Zenbooks findet sich eine USB 3.0-Schnittstelle, daneben liegt der SD-Kartenslot. Die restlichen Schnittstellen (2 x USB 3.0, 1 x HDMI, 1 x mini Display Port, 1 x 3,5 mm Klinkenanschluss, Netzstecker-Anschluss) sind auf der rechten Seite angebracht. Hinten kommt das Gerät ohne jegliche Anschlüsse aus.

SAMSUNG CSC

Wie auch bei vielen anderen Ultrabooks gibt es keinen Anschluss für ein LAN-Kabel, die Verbindung ins Netz findet somit also ausschließlich über das integrierte W-LAN Modul statt. Wer dennoch nicht auf den Kabel-Anschluss verzichten will, kann aber auch problemlos zu einem LAN-zu-USB-Adapter greifen, den es bereits für kleines Geld gibt.

Drei USB-Ports sind meines Erachtens vollkommen ausreichend, selbst wenn einer dabei durch ein LAN-Kabel besetzt wird.

Auf Seite 2 geht es weiter mit meine Alltagserfahrung mit dem Zenbook

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