Asus wird 2016 eine eigene Augmented-Reality-Brille auf den Markt bringen, die wie HoloLens von Microsoft arbeitet. Nachdem das taiwanische Unternehmen vor wenigen Wochen erstmals Interesse gezeigt hatte, hat man sich nach Gesprächen mit Microsoft zur Entwicklung der Brille entschieden. Diese Pläne hat Asus CEO Jerry Shen am Mittwoch bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen des letzten Quartals offiziell angekündigt. Augmented Reality wird ein wichtiger Teil für das Leben der Menschen - so Shen.

Microsoft HoloLens: Video-Vorführung auf der Bühne des Windows-10-Event

Asus entwickelt eigene Augmented-Reality-Brille

Microsoft zeigte sich schon vor Wochen sehr offen gegenüber Asus und wollte dem Unternehmen beistehen und helfen, wenn es um die Entwicklung einer eigenen Augmented-Reality-Brille geht, die wie HoloLens arbeitet. Microsoft selbst wird Anfang 2016 die erste Charge von Brillen für Entwickler zum Preis von 3000 Dollar ausliefern. Ab diesem Zeitpunkt haben die Entwickler die Möglichkeit sich auszutoben. Das, was Microsoft bereits umgesetzt hat, war schon beeindruckend. Besonders die Unabhängigkeit von anderen Geräten ist wichtig, damit das Produkt von Beginn an überzeugt. Asus ist bekannt dafür günstigere Geräte zu bauen, die dann auch über den Preis die Masse ansprechen könnten, während Microsoft eher den höherpreisigen Bereich abdeckt, wie es mit den Surface-Tablets wie dem Surface Pro 4 der Fall ist.

Asus ist es besonders wichtig, dass die Nutzer nicht von der virtuellen Umgebung verunsichert werden, wie es bei den Lösungen der Konkurrenz der Fall ist. Durch die Projektion von bestimmten Objekten und Interaktionen erweitert man die normale Welt und macht die Inhalte so greifbarer. Die Augmented-Reality-Brille von Asus soll den Nutzer einen Mehrwert geben und damit überzeugen. Die Möglichkeiten sind im Grunde unendlich. Konkrete Details zur Umsetzung und dem Preis hat Asus hingegen noch nicht genannt. Es bleiben demnach noch viele Punkte offen.

Es wird interessant sein zu sehen, ob weitere Hersteller auf den Zug aufspringen und bald auch eigene Lösungen anbieten. Um so mehr Konkurrenz es gibt, um so besser werden die Produkte.

Würdet ihr euch im nächsten Jahr eine HoloLens-Brille kaufen?

via cnet