Das IPS Display misst 10,1 Zoll und bietet eine Auflösung von 1366x768 Pixel. Geschützt wird das Display, bestimmt aus Kostengründen, durch ein Soda Lime Glas, welches nicht ganz so Kratzfest wie beispielsweise ein Gorilla Glass ist. Mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixel liegt man natürlich nicht auf dem gleichen Niveau wie mit einem FullHD-Display, dennoch ist die Auflösung ausreichend und nicht störend. In der alten Desktop-Ansicht macht sich die geringere Pixeldichte sogar positiv bemerkbar, da Elemente in normaler Größe dargestellt werden, wo es bei Windows 8 Tablets mit höherer Auflösung teilweise zu Problemen kommt.

Transformer Book T100 Display

In Bezug auf die Farbwiedergabe macht das Display einen guten Eindruck, genau wie bei der Helligkeit. Bei den Betrachtungswinkel hätten wir uns von einem IPS-Display etwas mehr erwartet, allerdings muss dies nicht an dem Panel liegen, sondern ggf. an dem spiegelnden Glas, welches ebenfalls Fingerabrucke wie ein kleiner Magnet anzieht.

Der Touchscreen reagiert sehr gut und nimmt Berührungen mit dem Finger wie gewünscht an.

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Verrückte Tech-Produktnamen: Wie spricht man diese gleich noch aus?

Performance

Erstmals haben wir ein Tablet mit dem neuen Intel Bay Trail Atom Z3740 Quad-Core-Prozessor in der Redaktion und dementsprechend groß ist das Interesse, wie flott dieser ist. Im Transformer Book T100 läuft der Z3740 Prozessor standardmäßig mit 1,3Ghz und verfügt über 2GB Arbeitsspeicher.

Windows 8.1 läuft auf dem System flüssig und kann hier durchaus überzeugen. Auch Spiele wie Need For Speed Most Wanted, Age of Ampires 3 oder Diablo 3 können auf dem T100 gespielt werden, wie wir in dem untern Gaming Video zeigen. Hat man allerdings die kleine 32GB-Version wird es mit dem Speicher bald knapp, denn hier sind nach dem ersten Start rund 14GB für den Nutzer frei. Möchte man also mehrere Spiele installieren oder größere Programme installieren, sollte man am besten gleich zur 64GB-Version greifen, da wie schon eingangs erwähnt die Zugriffszeiten beispielsweise auf eine MicroSD-Karte nicht so hoch sind. Der interne Speicher hingegen ist überraschend schnell. So hatten wir bei der ersten Generation der günstigeren Windows-Tablets eine Schreib- und Lesegeschwindigkeit von rund 30Mb/s bzw. 12 MB/s, erreichen wir beim Transformer Book T100 eine Lesegeschwindkeit von 130Mb/s bzw. 44 MB/s, was sich auch auf die Geschwindigkeiten beim Installieren oder Laden von Programmen positiv auswirkt. Wir wurden auch gefragt, ob 2GB nicht zu klein Dimensioniert sind, wenn man beispielsweise mehrere Tabs im Browser geöffnet hat und dies können wir für die meisten Situationen mit NEIN beantworten. In unserem Testvideo zeigen wir, wie flott das T100 mit mehreren geöffneten Tabs und Microsoft Word arbeitet.

Ein Benchmarkvergleich mit anderen Windows 8 Tablets verdeutlicht den Performance-Zuwachs:

6156k.Ak.A.
Asus Transformer Book T100 (Intel Atom Z3740) Microsoft Surface Pro 2 (Core i5 4th Gen.) Sony Vaio Duo 13 (Core i5 4th Gen.) Acer Iconia Tab W700 (Core i5 3rd Gen.) Microsoft Surface Pro (Core i5 3rd Gen.) Asus Vivo Tab Smart ME400C (Intel Atom Z2760)
PC Mark 7 2360 4491 4454 4306 4705 1439
3D Mark 06 2117 5282 3299 4928 459
SunSpider 423,5ms 138,8ms 154ms 159ms 708,7
Peacekeeper: 694 1112 2050 1676 415

Asus Transformer Book T100 im Gaming Check

In dem folgenden Video haben wir ein paar Games, gewählt nach dem Interesse in den Kommentaren, auf dem Transformer Book T100 angespielt und zeigen euch wie Need for Speed Most Wanted und Age of Ampires 3 auf dem Transformer Book laufen:

(Link zum YouTube-Video)

Akku

Asus gibt beim T100 eine Akkulaufzeit von 11h an und das ohne weiteren Akku im Tastatur-Dock. Doch wie sieht es bei der Akkulaufzeit in der Praxis aus? In unserm üblichen Akku-Test bei durchgehender Videowiedergabe, voller Display Helligkeit und verbundenem WLAN, hielt der Akku 9:45h aus. Im täglichen Gebrauch kamen wir bei ständiger Benutzung, Schreiben von Texten, Surfen im Web, Musik hören und Videos betrachten problemlos über den Tag. So dürfte es auch Studenten einen ganzen Uni-Alltag begleiten, ohne dass es aufgeladen werden muss. Die Ladung über das MicroUSB-Kabel dauert aber leider etwas lange.