Apples AirPods-Alternative nass gemacht: Überleben die Kopfhörer?

Holger Eilhard 2

Apples AirPods, egal ob 1. oder 2. Generation, haben vom Hersteller bekanntlich keinen speziellen Schutz gegen eindringendes Wasser erhalten. Doch wie schlägt sich die neue, hauseigene Konkurrenz zu den AirPods 2 im Kampf mit dem kühlen Nass?

Apples AirPods-Alternative nass gemacht: Überleben die Kopfhörer?
Bildquelle: Holger Eilhard/GIGA.

Powerbeats Pro: Wie gut ist der Schutz gegen Wasser bei Apples AirPort-Alternative?

Mit den Powerbeats Pro bietet Apple seit einigen Wochen eine überarbeitete und komplett kabellose Version der Powerbeats 3 an. Die insbesondere für Sportler angedachten Kopfhörer ähneln mit der verwendeten Technik den AirPods 2, bieten jedoch einige Verbesserungen.

Neben dem besseren Halt im Ohr hat der iPhone-Hersteller den Powerbeats Pro im Gegensatz zu den AirPods mit IPX4 ein offizielles Rating gegen eindringende Flüssigkeiten gegeben. Dies Code bedeutet einen „Schutz gegen allseitiges Spritzwasser“ für eine Dauer von 10 Minuten. Wie sich die Powerbeats Pro in der Praxis gegen Alltagsunfälle und auch längere Zeit unter Wasser schlagen, haben die Kollegen von MacRumors in einem Video festgehalten:

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Powerbeats Pro: Sechs Tests im Wasser

In insgesamt sechs verschiedenen Tests werden die Powerbeats mit Wasser konfrontiert. Diese Versuche umfassen etwa aus Versehen ins Spülbecken gefallene Kopfhörer, die dabei vom Wasserstrahl getroffen werden. Mit einem Test unter der Dusche versucht man, einen Lauf im starken Regen nachzuahmen. Beim dritten Versuch mussten die Powerbeats Pro einen kurzzeitigen Sturz in die Toilette überleben.

In den letzten drei Tests prüfte man, wie sich die Powerbeats Pro bei drei verschiedenen Zeit unter Wasser schlagen. MacRumors testete eine, fünf und 20 Minuten. Nach jedem Test wurden die Kopfhörer aus dem Wasser entfernt und auf ihre Funktion überprüft.

Apples neue Kopfhörer überstanden jeden dieser Tests problemlos. Man musste lediglich in einigen Fällen vorsichtig das verbliebene Wasser aus den Kopfhörern entfernen, bis sie wieder ihren normalen Klang erreichten.

Die Tests geben damit einen Einblick in den verbesserten Schutz gegen Wasser. Wie sich die Powerbeats Pro jedoch auf Dauer zum Beispiel beim häufigen Einsatz im Regen schlagen, kann damit aber nicht mit Sicherheit gesagt werden. MacRumors zieht aber ein positives Fazit, insbesondere im Vergleich zu den Powerbeats 3, denen man Probleme beim Kontakt mit Schweiß nachsagt.

Apple verkauft die schwarze Version der Powerbeats Pro seit einigen Wochen in den USA. Im deutschen Apple Store können die rund 250 Euro teuren Kopfhörer noch nicht bestellt werden – wir berichteten. Die Lieferzeiten in den Vereinigten Staaten betragen bereits mehrere Wochen - die früheste Lieferung wird hier derzeit mit Mitte Juni angegeben.

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