Liefertermin für Apples „schwarze AirPods“ entdeckt: Powerbeats Pro tauchen bei Amazon auf

Sven Kaulfuss 6

Die AirPods 2 bekommen überraschend Konkurrenz aus eigenem Haus: Unter der eigenen Schwestermarke Beats stellt Apple mit den Powerbeats Pro das etwas anders geartete Äquivalent zu den AirPods 2 vor – diesmal sogar in Schwarz. Wer die „schwarzen AirPods“ haben will, der muss hierzulande allerdings noch etwas warten. Wie lange, verriet zwischenzeitlich Amazon.  

Liefertermin für Apples „schwarze AirPods“ entdeckt: Powerbeats Pro tauchen bei Amazon auf
Bildquelle: Beats und Apple.

Update vom 08. Mai 2019:  Seit wenigen Tagen lassen sich die Powerbeats Pro in Schwarz bereits in den USA bestellen. Hierzulande allerdings vertröstet Apple potentielle Kunden noch und nennt keinen konkreten Liefertermin. Derweil haben fleißige „Schnüffler“ eine (mittlerweile wieder abgeschaltet). Sie verrät, dass mit der AirPods-Alternative am 7. Juni 2019 zu rechnen ist. Ob dieser Termin allerdings nur für den Verkauf auf Amazon gilt oder Apple sein vorherigen Bestellversprechen noch im Mai einhält, ist derzeit unklar. So oder so, später als Anfang Juni wird’s wohl nicht mehr.

Update vom 25. April 2019: Das für Anfang April gesetzte Lieferversprechen kann Apple beziehungsweise Beats nur teilweise halten. Auf der Webseite finden sich nun aktuelle Informationen, demzufolge Anfang Mai nur die schwarzen Modelle der Powerbeats erhältlich sein werden. Die Ohrhörer in Elfenbein, Moos und Navy werden hingegen erst im Laufe des Sommers in den Verkauf gehen.

Ursprünglicher Artikel vom 4. April 2019:

Powerbeats: Alternative zu Apples AirPods 2

Die kabellosen In-Ear-Ohrhörer von Beats verfügen wie die AirPods 2 über den neuen H1-Chip. Demzufolge steht auch die sprachgesteuerte Funktion „Hey Siri“ zur Verfügung. Im Unterschied zu Apples Ohrhörern verfügen die Powerbeats Pro allerdings noch über „echte“ Tasten für Lautstärke und die Anrufsteuerung.

Die neuen Powerbeats Pro im Video:

Apple stellt Powerbeats Pro vor: Die Alternative zu den AirPods.

Wer sich die Powerbeats ins Ohr steckt, hat die Wahl – vier verschieden große Ohreinsätze stehen zur Verfügung. Ferner gibt’s verstellbare und rutschfeste Ohrbügel für einen guten Sitz. Apples AirPods hingeben gibt’s nur in einer Größe. Wenn sie nicht passt, hat man schlichtweg Pech. Allerdings steckt man sich die AirPods auch nicht direkt in den Gehörgang, sie sind so wohl kompatibel für die meisten Ohren. Aufgrund des Designs filtern sie aber auch keine Umgebungsgeräusche heraus wie die Powerbeats.

Powerbeats Pro AirPods 2
Design Ohrbügel und Einsätze Uni-Größe
Zielmarkt Fitness, Training alltäglicher Einsatz
Farben Elfenbein, Schwarz, Moos und Navy Weiß
Geräuschisolierung ja nein
Tasten ja nein
Schweiß- und Wasserschutz ja nein
Akkulaufzeit 9 Stunden 5 Stunden
Akkulaufzeit mit Ladecase über 24 Stunden über 24 Stunden
15-Minuten-Schnellladung  4,5 Stunden Laufzeit 3 Stunden Laufzeit
Kabelloses Laden nein ja
„Hey Siri“ ja ja
H1-Chip ja ja
Preis 249,95 Euro (ohne/mit kabellosen Ladecase)

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Apple positioniert die neuen Powerbeats Pro in erster Linie als „sportliche Alternative“ zu den AirPods, da verwundert es auch nicht, dass diese im Gegensatz zu Apples eigenen Ohrhörern gegen Schweiß und Wasser beständig sind.

Die neuen AirPods 2 lassen sich auf Wunsch auch kabellos über das entsprechend Ladecase auf einer Qi-Ladematte aufladen. Nicht so die Powerbeats von Beats. Deren Ladecase wird allein mit einem beiliegenden USB-Kabel mit Strom versorgt. Jedoch bieten die Powerbeats dafür eine fast doppelt so lange Akkulaufzeit.

Powerbeats ab Mai 2019 für knapp 250 Euro

Farblich haben in jedem Fall die Kunden der neuen Powerbeats Pro mehr Auswahl. Die AirPods gibt’s nur in Weiß. Die Alternative von Beats dagegen gleich in den Farben Elfenbein, Schwarz, Moos und Navy. Wer sich für die neuen Beats-Ohrhörer interessiert, der muss sich noch bis Mai gedulden, erst dann sollen sie verfügbar sein. Aktuell kann man sich auf der Herstellerseite nur für eine Benachrichtigung vormerken lassen. Der Preis fällt mit 249,95 Euro höher als bei den AirPods aus. Gleichwohl überrascht der freundliche „Wechselkurs“, denn Apple rechnet einfach den US-Preis 1:1 um. Man hätte weitaus „Höheres“ erwartet. So kämen die Powerbeats Pro nämlich bei aktuellem Wechselkurs normalerweise auf über 260 Euro (hiesige Steuer eingerechnet).

Sind für euch die neuen Powerbeats Pro eine echte Alternative zu den AirPods, oder muss es einfach das „Original“ von Apple sein?

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