Heutzutage ist fast schon Standard geworden, dass User ihre Games, die sie durchgezockt haben oder nicht mehr wollen, weiterverkaufen. Diese Gebrauchtspiele sind allerdings ein Dorn im Auge vieler Entwickler und Publisher, die daran kein Geld verdienen. So wohl auch im Falle von Bethesda, die nun gegen einen Gebrauchthändler vorgegangen sind.

Die Seite Polygon hat einen Bericht von Gamer Ryan Hupp bekommen, der seine Kopie des PS4-Spiels The Evil Within 2 auf dem Amazon-Marketplace verkaufen wollte. Laut Hupp war das Angebot noch nicht lange auf der Seite, da bekam er Post. Ein Brief direkt von Bethesda, in dem er aufgefordert wurde, den Verkauf einzustellen. Es würde sich dabei um einen unautorisierten Verkauf handeln. Trotz Originalverpackung würde Hupp laut Bethesda nicht dieselbe Garantie aufweisen, die andere vertrauenswürdige Händler mitliefern würden. So würde niemand genau wissen, ob das Spiel wirklich ungeöffnet ist.

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Hupp sollte das Angebot offline nehmen, falls er sich nicht mit einer Klage konfrontiert sehen will. Drastische Schritte für den Wiederverkauf eines Spiels. Hupp selbst sagt, dass er den rechtlichen Standpunkt von Bethesda durchaus versteht, dass der Publisher ein Interesse daran hat, seine Produkte zu schützen und den Wiederverkauf zu verhindern. Doch einzelne Verkäufer zu bedrohen wäre der falsche Weg. Mittlerweile hat sich Bethesda in einem Statement an Polygon gewandt.

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Bethesda wird den Verkauf von bereits gebrauchten Spielen nicht blockieren. Das Problem in diesem Fall war, dass der Verkäufer das Produkt als „neu“ ausgeschrieben hat. Wir erlauben dies nicht für nicht-autorisierte Verkäufer, da wir nicht verifizieren können, ob es sich wirklich um ein neues Spiel handelt. Wenn der Verkäufer es als „gebraucht“ markiert hätte, hätte es kein Problem gegeben.

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Marvin Fuhrmann
Marvin Fuhrmann, GIGA-Experte.

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