Bethesda befindet sich aktuell aufgrund des Creation Clubs für Fallout 4 und die Skyrim: Special-Edition in der Kritik. Doch das Flehen der Fans wird offenbar nicht erhört. Der Publisher verriet nun, dass die negativen Worte kein Grund sind, um vom Plan abzuweichen.

So gut sieht Skyrim in 4K aus:

Bethesda hat mit Fallout 4 und der Skyrim: Special Edition aktuell keinen leichten Stand bei den Fans. Denn diese wollen den Creation Club nicht mehr in den Spielen haben. Dieser „Club“ führt einige Mods, Skins und zusätzliche Inhalte in die Spiele ein, die nur über Echtgeld erworben werden können. Den Fans schmeckt das gar nicht. Doch Pete Hines, Vice-President of PR and Marketing bei Bethesda, verriet im Interview mit Gamesradar, dass dies das Studio nicht beeinflusst.

Wir sind uns der Kritik bewusst, aber wir lassen uns davon nicht beeinflussen. Am Ende versuchen wir neue Dinge auszuprobieren und das Beste für die Spiele umzusetzen, die wir gemacht haben. Das ist ehrlich gesagt alles, was ich kontrollieren kann. Die Teams hier sind keine Getränkeautomaten, bei denen man einfach für eine Limo drückt und dann sofort eine bekommt. Sie wollen ihre Beine auf eine kreative Weise strecken, neue Ideen ausprobieren oder etwas ganz anderes machen, das noch in kein Muster verfallen ist. 

Der Creation Club ist ein Dorn im Auge der Spieler:

Creation Club für Fallout 4 und Skyrim Special Edition – E3 2017

Ich glaube, dass eine Menge Entwickler das machen. Wenn wir ehrlich sind, hätte es beispielsweise Horizon Zero Dawn nie gegeben, wenn die Leute dort sich nicht eine Pause von dem Bekannten genommen hätten. Wie unfassbar ist dieses Spiel? Und wenn Guerilla immer bei ihren Leisten geblieben wären, hättet ihr dieses Spiel nie bekommen. Das gilt für eine Menge Studios. Es hätte auch nie ein The Last of Us gegeben, wenn Naughty Dog sich auf den Uncharted-Spielen ausgeruht hätte.