Bethesda sucht nach neuen Ufern, wenn es um Singleplayer-Spiele geht. Das Unternehmen will nicht an den alten Traditionen festhalten, dabei aber gleichzeitig nicht die eigene Identität verlieren. Wird der Spagat funktionieren?

Heutzutage kommt kaum ein Spiel ohne Online-Multiplayer aus. Viele Entwickler setzen ausschließlich auf solche Modi, um die Spieler langfristig an ein Spiel zu binden. Den Gegenentwurf bringt Bethesda immer wieder mit ihren Singleplayer-Spielen hervor. Doch auch Bethesda sucht nach neuen Mitteln und Wegen, wie Pete Hines gegenüber dem Guardian verraten hat.

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Singleplayer ist immer noch ein Thema. Es wird vielleicht wachsen und sich weiterentwickeln, aber es ist ein Teil von dem, was uns ausmacht. Wir glauben immer noch daran, dass man damit Erfolg haben kann. Das bedeutet aber nicht, dass wir so weitermachen wie wir es vor fünf oder zehn Jahren gemacht haben. Wir müssen die Art, wie wir die Dinge angehen, ändern.

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Erste Schritte hat Bethesda schon gemacht. Die erste Erweiterung für Prey ist ein Singleplayer-Abenteuer, bringt aber ein neues Element ins Spiel. Durch immer neue Levels wird dem Ganten ein Kniff gegeben, den es bisher nicht gab. Und zum Teil findet sich dies auch im nächsten Wolfenstein wieder. Dort wird es einen Koop-Modus für das eigentliche Singleplayer-Spiel geben. So hast du immerhin die Option, das Spiel anders zu spielen und mit Freunden zu genießen.

Marvin Fuhrmann
Marvin Fuhrmann, GIGA-Experte.

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