Im Rahmen seiner Pressekonferenz auf der E3 2017 hat der Publisher Bethesda den sogenannten „Creation Club“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Programm, im Rahmen dessen künftig frische, kostenpflichtige Inhalte für die Spiele Fallout 4 und The Elder Scrolls V: Skyrim kreiert werden sollen – auch Community-Mitglieder können sich beteiligen.

Bethesda Creation Club - E3 Trailer

Mit seiner E3-Pressekonferenz hat der Publisher Bethesda jüngst zahlreiche Neuheiten vorgestellt – darunter den Shooter Wolfenstein 2: The New Colossus. Doch auch Spieler bereits älterer Bethesda-Titel sollen in Zukunft mit neuen Inhalten bedacht werden. Deswegen hat das Unternehmen den sogenannten „Creation Club“ vorgestellt. Das ist ein Programm, im Rahmen dessen neue Inhalte für Fallout 4 und The Elder Scrolls V: Skyrim kreiert und kostenpflichtig angeboten werden sollen. Konkret sollen sich Spieler besagter Titel laut Bethesda-Webseite auf Inhalte freuen dürfen wie:

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  • Waffen: Neue Waffen, Material-Skins, Teile usw.
  • Kleidung: Neue Outfits, Rüstungen, Gegenstände usw.
  • Welt: Neue Schauplätze, Dekorationen, Gewächse usw.
  • Charaktere: Neue Fähigkeiten, Charaktere, Begleiter usw.
  • Kreaturen: Neue Gegner, Reittiere, Begleiter usw.
  • Gameplay: Neue Gameplay-Modi wie Survival-Modus usw.

Inhalte wie diese sollen von Bethesda selbst sowie unabhängigen Entwicklern produziert werden – und dazu sollen auch Community-Mitglieder gehören, sprich Modder. Die nicht unkontroverse Idee bezahlter Modifikationen für Spiele kam in den vergangenen Jahren schon mehr als einmal auf. Laut Bethesda soll es sich in diesem Fall aber um genau das nicht handeln. „Mods sind und bleiben ein kostenloses, offenes System, über das jeder alles erschaffen und teilen kann, was er oder sie möchte“, so der Publisher in seinem FAQ zum Creation Club. „Außerdem werden wir bestehende Mods in überarbeiteter Version nicht in den Creation Club aufnehmen. Sämtliche Beiträge müssen neu sein.“

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Bei Bethesda habe man bereits über zahlreiche Arten nachgedacht, bezahlte Mods umzusetzen, so das Unternehmen weiter. Das habe so nie funktioniert, jedoch gebe es in der Spielerschaft ein „starkes Bedürfnis nach qualitativ hochwertigen Inhalten“. Man sei sich zudem sicher, dass die Community bei der Erschaffung dieser direkt helfen könne. Der Creation Club soll bereits im Sommer auf den Plattformen PC, PlayStation 4 und Xbox One starten. Die entsprechenden Credits für neue Inhalte sollen dann im PlayStation Network, auf Xbox Live und über Steam gekauft werden können.

 

Luis Kümmeler
Luis Kümmeler, GIGA-Experte.

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