Kuri: Niedlicher Roboter von Bosch für die Familie

Stefan Bubeck

Sie steuert das Smart Home, spielt Musik ab und passt auf die Wohnung auf – Bosch zeigt im Rahmen der CES 2017 mit Kuri einen Roboter, der wie eine Mischung aus R2-D2 und Amazon Echo wirkt.

Kuri: Niedlicher Haushaltsroboter von Bosch.

Was uns das zu Bosch gehörende Start-Up Mayfield Robotics präsentiert, löst beim ersten Anblick eine gewisse Freude und Sympathie aus. Einen so freundlich aussehenden Roboter fürs Eigenheim wie Kuri hat man lange nicht gesehen.

Sie fiepst wie R2-D2 und kann blinzeln

Schwer zu sagen, was an Kuri auf Anhieb am besten gefällt: Ist es das minimalistische Design, das an eine Spielfigur aus „Mensch ärgere Dich nicht“ erinnert, oder vielleicht doch eher die fiepsenden Geräusche, die sofort an R2-D2 aus Star Wars denken lassen? Wie ein Staubsauger (damit kennt man sich bei Bosch ja gut aus) ist Kuri auf der Unterseite mit kleinen Rollen versehen und fährt eigenständig im Wohnraum umher. Der Roboter kann nicken und blinzeln, das wirkt lebendig und lässt einen Smart Home Speaker wie Amazons Echo oder Google Home ganz schön langweilig aussehen.

Kuri kann sich mit einer HD-Kamera umsehen, hört mit vier Mikrofonen zu, signalisiert mit einer Leuchte am Bauch („Heart Light“) wie es ihr geht und gibt Sound mit zwei seitlich angebrachten Lautsprechern ab. Zusätzliche „Mapping-Sensoren“ helfen ihr bei der Orientierung, der Hersteller verspricht, dass Kuri auch mit Hindernissen wie Stühlen oder Teppichen umgehen kann.

Der Haupteinsatzweck könnte wohl das Abspielen von Musik, Podcast, Hörbüchern und ähnlichem sein. Mayfield Robotics schlägt vor, man könne Kuri ins Kinderzimmer schicken, damit sie dort eine Gutenachtgeschichte vorliest. Der Miniroboter hat keine Greifarme oder Werkzeuge, mit denen er irgendetwas bewegen könnte. Kuri rollt durch die Wohnung und widmet sich den Aufgabengebieten Unterhaltung und Überwachung, je nachdem, was gerade gewünscht ist.

Sollte man beispielsweise außer Haus sein und Kuri bemerkt ungewöhnlich laute Geräusche in der Wohnung, dann sendet sie eine Benachrichtigung ans Smartphone des Besitzers. Wer möchte, kann sich mit Kuris Kamera im Haus umsehen und nachschauen, wie es der Katze geht, während man gerade einkaufen ist.

Konkrete Angaben zu verwendeter Hard- und Software macht Mayfield Robotics leider nicht. Sicher ist die Möglichkeit der Anbindung an Smartphones per App (iOS und Android), sowie die Verwendung von Wi-Fi und Bluetooth. Per App lassen sich Aufgaben programmieren und die Fernsteuerung bedienen. Der Roboter ist rund 50 Zentimeter hoch und wiegt 6,35 Kilogramm. Die eingebaute Batterie soll „mehrere Stunden“ laufen und wenn es Zeit zum Aufladen ist, rollt Kuri von alleine zur Ladestation und macht ein Nickerchen.

Kuri kann zu einem Preis von 699 Dollar in den USA vorbestellt werden, die Auslieferung ist für 2017 vorgesehen.

Quelle: Bosch / Mayfield Robotics

iPhone 7 bei Saturn * iPhone 7 bei der Telekom *

Interview mit Jason Umhoefer von Mayfield Robotics (Kuri).

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung